Andrea Iannone - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Andrea Iannone musste in Katar eine Enttäuschung verdauen

Nach einer vielversprechenden Anfangsphase schien Ducati-Werkspilot Andrea Iannone beim Saisonauftakt in Katar ein Kandidat für den Sieg zu sein.

Der Italiener führte das Rennen an, wurde aber nach wenigen Runden von Teamkollege Andrea Dovizioso an der Spitze abgelöst. Nach aggressiven Positionswechseln verlor Iannone in Kurve 13 die Kontrolle und stürzte. Aus der Fünfergruppe wurde eine Vierergruppe.

Nach dem Sturz rätselte Iannone in der Box, warum er das Vorderrad verlor. „Ich kam auf die weiße Linie und stürzte. Das ist sehr merkwürdig. Ich kann es mir nicht erklären. Ich fuhr eine andere Linie“, bemerkt er. „Ich schaute mir die Daten an. Alles war gleich, doch die TV-Aufnahmen zeigten, dass ich auf die weiße Linie kam. Normalerweise hat die weiße Linie Haftung, doch dieses Mal war sie sehr rutschig.“

Ein Sieg wäre möglich gewesen. Durch Iannones Ausfall fiel es Jorge Lorenzo einfacher, sich leicht abzusetzen. „Das kommt vor im Rennsport, aber mit Sicherheit bin ich sehr enttäuscht. Es ist schwierig, das zu akzeptieren. Ich bin überzeugt, ich hätte mit Jorge kämpfen können. Ohne den Sturz wäre das Rennen anders gelaufen“, schildert Iannone kämpferisch.


Das Duell mit Dovizioso kommentiert Iannone gelassen: „Ich wollte mich an der Spitze behaupten. Er wollte ebenfalls vorn bleiben. Ich sehe aber kein Problem. Es war ein Rennen“, bemerkt er. Schenkt man Valentino Rossis Gedanken zum Rennen Glauben, dann wäre das Rennen aus Sicht von Ducati anders verlaufen: „Wenn Iannone nicht gestürzt wäre, dann hätten sie sich bis zum Ende auf ihren Positionen behauptet“, so der neunmalige Weltmeister.

Text von Sebastian Fränzschky

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