© Aprilia - Das Interesse von Aprilia an der MotoGP hält sich in überschaubaren Grenzen...

Neue Regeln werfen bereits ihre Schatten voraus, doch davon lässt man sich im Hause Aprilia nicht beeindrucken. Die Möglichkeit, ab 2012 mit 1.000er-Motoren in der MotoGP an den Start zu gehen, lässt den italienischen Hersteller und seinen Technischen Direktor Luigi dall’Igna nämlich kalt – Aprilia wird in den kommenden Jahren wahrscheinlich nicht in die „Königsklasse“ der Bikes zurückkehren.

Dies deutet dall’Igna gegenüber ‚Motosprint‘ an: „Man muss bedenken: Aprilia ist ein Hersteller, der große Erfolge in den Serien einfahren konnte, in denen die Mannschaft am Start war. In der WM mit einem Bike anzutreten, das nicht auf dem Niveau unserer Konkurrenten ist, wäre nicht die richtige Einstellung, um ein so wichtiges Unternehmen anzugehen“, gibt der Italiener zu Protokoll.

Aus diesem Grund könne er sich kaum vorstellen, dass sein Unternehmen diesen Schritt doch vollziehen würde: „Ich rechne nicht damit, dass wir 2012 in der ‚Königsklasse‘ des Zweiradsports antreten werden. Wir werden nicht in der MotoGP sein“, meint dall’Igna. Zuletzt hatte sich Aprilia 2004 in der MotoGP engagiert. 2010 eroberte Max Biaggi für die Italiener den Titel in der Superbike-WM.

Text von Stefan Ziegler

Motorsport-Total.com
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