© Suzuki - Alvaro Bautista beendete die letzte Suzuki-Saison auf Platz 13 der Fahrerwertung

Wie es sich in der vergangenen Woche angedeutet hat, steigt Suzuki aus der MotoGP aus. Am Freitag hat das Werk offiziell eine Stellungnahme abgegeben, in der eine Pause bestätigt wird. Im Jahr 2014 will man zurück in die Königsklasse kommen und sich bis dahin auf die Entwicklung eines neuen Prototypen kümmern. Bereits in der abgelaufenen Saison war Suzuki nur noch mit einem Motorrad für Alvaro Bautista, der zu Gresini-Honda gewechselt ist, in der MotoGP unterwegs. Der Spanier zeigte oft das Potenzial der GSV-R auf. Der große Erfolg blieb aber aus.

Zum letzten Mal stand im verregneten Le Mans im Jahr 2007 ein Suzuki-Pilot auf der höchsten Stufe des Podests. Der Sieg von Chris Vermeulen war der einzige in der Viertakt-Ära. Der letzte WM-Titel datiert aus dem Jahr 2000. Damals krönte sich Kenny Roberts jr. zum 500er-Weltmeister, bevor die Ära Valentino Rossi richtig begann. Das Einsatzteam rund um Paul Denning wird im kommenden Jahr in der Superbike-WM aktiv sein. Leon Camier ist bei Crescent-Suzuki bestätigt. Der zweite Pilot wird aller Voraussicht nach John Hopkins.

Ob Suzuki nach der langen Hängepartie im abgelaufenen Jahr wirklich im Jahr 2014 zurückkommen wird, steht in den Sternen. „Die Suzuki Motor Corporation hat sich dazu entschieden, die Teilnahme an der MotoGP ab der Saison 2012 temporär zu unterbrechen“, heißt es in einer Stellungnahme. „Die Entscheidung hängt mit schwierigen Umständen zusammen, die hauptsächlich an der anhaltenden Wirtschaftskrise liegen.“

„Suzuki hat ein Auge auf eine Rückkehr in die MotoGP im Jahr 2014. Bis dahin wird man sich der Entwicklung einer konkurrenzfähigen Maschine für diese Klasse widmen. Suzuki wird weiterhin im Motocross aktiv sein und den Rennsport mit Serienmotorrädern, die von der FIM homologiert sind und in Kooperation mit den Herstellern von Rennkits, unterstützen.“

Text von Gerald Dirnbeck

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