© Ducati - Casey Stoner hat im Vorjahr drei Rennen für Ducati gewonnen

Auch beim Heimspiel in Misano hatte Valentino Rossi mit der Ducati zu kämpfen. In den vergangenen Wochen gab es viele Spekulationen darüber, ob die Italiener nicht besser auf ein Aluminiumchassis wechseln sollten. Konstrukteur Filippo Preziosi hat immer klargestellt, dass es nicht eine Frage des Materials ist.

Casey Stoner hat den Wechsel vom Stahlrohrgitterrahmen auf das Karbonchassis mitgemacht. In Misano erklärte der aktuelle Honda-Pilot, dass der Rahmen in Ordnung sei. Er ließ aber offen, warum seiner Meinung nach Ducati zu kämpfen hat.

„Natürlich machen sie schwierige Zeiten durch. Der neue Fahrer hat nicht erwartet, dass das Motorrad so ist. Vielleicht muss er seinen Fahrstil mehr anpassen“, wird Stoner von ‚Bikesportnews‘ zitiert. „Sie haben alles getan, was von ihnen verlangt wurde. Es wurden viele verschiedene Dinge ausprobiert, aber sie straucheln weiterhin. Als wir den Karbonrahmen bekamen, wurde auch ein Aluminiumchassis getestet. Alle äußern sich negativ über das Karbon, aber sie sind nicht mit dem Stahlrohrahmen gefahren.“

„Mit dem Kohlefaserchassis ist es ein viel besseres Motorrad. Wir hatten uns jedes Jahr verbessert. Im Vorjahr hatten wir aber lange Zeit zu kämpfen. Gegen Saisonende hatte ich ein Motorrad, mit dem ich jedes Rennen gewinnen hätte können. Für mich war das Motorrad nicht so schlecht. Viele Leute kritisieren den Kohlefaserrahmen, aber er ist nicht das Problem.“

„Sie (Rossi und sein Team; Anm. d. Red.) haben gesagt, dass das Motorrad in der Vergangenheit gut entwickelt wurde. Jetzt haben sie das Motorrad, das sie wollten, aber sie haben weiter zu kämpfen. Ich weiß es nicht. Sie stecken alle Energien in dieses Projekt. Wenn sie das Problem verstehen, dann können sie die Resultate sicher verbessern. Im Moment müssen sie mehr Selbstvertrauen finden.“

„Ich kenne die Leute, die an diesem Motorrad arbeiten und weiß, wie viel sie investieren. Ich hoffe, dass sie bald gute Ergebnisse holen, damit die Motivation gesteigert wird. Ich weiß, wie viele Stunden Filippo arbeitet. Es ist sehr enttäuschend, sie so straucheln zu sehen.“

Text von Gerald Dirnbeck

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