Dani Pedrosa - © Repsol

© Repsol – Dani Pedrosa lobt die Michelin-Reifen und hadert mit der Magneti-Marelli-Software

Honda-Werkspilot Dani Pedrosa beendete den ersten Testtag in Sepang auf Position drei und war damit erster Verfolger der beiden Werks-Yamahas an der Spitze.

Zur Bestzeit von Weltmeister Jorge Lorenzo fehlten Pedrosa aber bereits 1,096 Sekunden. Es ist offensichtlich, dass Honda die Umstellung zur Magneti-Marelli-Einheitselektronik schwerer fällt als der Konkurrenz von Yamaha und Ducati. Zudem ist unklar, ob der V4-Motor der 2016er-Spezifikation sanfter ist als das aggressive Aggregat aus dem Vorjahr.

„Es war kein einfacher Tag. Es ist offensichtlich, dass wir Probleme mit dem Motorrad haben. Positiv ist, dass Honda die Probleme kennt und in Japan daran arbeitet. Sie bemühen sich sehr. Wir versuchen, sie bestmöglich zu unterstützen“, berichtet Pedrosa, der am Montag immerhin eine halbe Sekunde schneller war als Teamkollege Marc Marquez.

„Ich hoffe, dass wir gegen Ende des Tests noch Verbesserungen erzielen können. Am Kurveneingang und am Kurvenausgang müssen wir das Motorrad deutlich verbessern. Wir müssen die optimale Balance finden“, fordert Pedrosa, der wie Marquez zwei verschiedene Motorvarianten testen konnte.

„Zwischen den beiden Motoren gab es Unterschiede, doch durch die neue Elektronik ist es schwierig, genaue Feedbacks abzugeben. Man kann nicht genau sagen, ob die Elektronik oder der Motor für die Probleme verantwortlich ist“, erklärt der MotoGP-Routinier, der am Montag nur 34 Runden absolvierte.

Lob hat Pedrosa für die Michelin-Reifen übrig: „Sie werden immer besser. Das Gefühl für die Vorderreifen verbessert sich von Test zu Test. Es gab weniger Stürze als bei den vergangenen Tests“, lobt der HRC-Pilot. „Mein Gefühl für die Reifen ist nicht schlecht. Ich brauche aber mehr Kilometer und muss die Reifen besser kennenlernen.“

„Sie wechseln die Mischungen und die Konstruktion ziemlich oft, um Verbesserungen zu erzielen. Wir haben beinahe täglich neue Vorderreifen“, berichtet Pedrosa, der wie Landsmann Lorenzo gut mit den Pneus zurechtkommt. „Vielleicht liegt mir der Stil besser, der von den Reifen verlangt wird. Man muss sanft fahren – sowohl bei der neuen Elektronik als auch mit den neuen Reifen“, so der dreimalige Weltmeister.

Die MotoGP Testzeiten aus Sepang (Montag):

01 Jorge Lorenzo (Yamaha) – 2:00.684 Minuten (37 Runden)
02 Valentino Rossi (Yamaha) +1,033 Sekunden (55)
03 Dani Pedrosa (Honda) +1,096 (34)
04 Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) +1,127 (43)
05 Andrea Iannone (Ducati) +1,228 (49)
06 Hector Barbera (Avintia-Ducati) +1,318 (59)
07 Marc Marquez (Honda) +1,594 (50)
08 Scott Redding (Pramac-Ducati) +1,654 (46)
09 Aleix Espargaro (Suzuki) +1,855 (42)
10 Cal Crutchlow (LCR-Honda) +1,902 (42)
11 Maverick Vinales (Suzuki) +1,961 (40)
12 Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) +1,962 (42)
13 Andrea Dovizioso (Ducati) +1,966 (40)
14 Yonny Hernandez (Aspar-Ducati) +2,232 (44)
15 Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) +2,342 (55)
16 Michele Pirro (Ducati) +2,519 (32)
17 Loris Baz (Avintia-Ducati) +2,520 (58)
18 Tito Rabat (Marc-VDS-Honda) +2,779 (53)
19 Eugene Laverty (Aspar-Ducati) +2,881 (27)
20 Stefan Bradl (Aprilia) +3,294 (39)
21 Alvaro Bautista (Aprilia) +3,391 (34)

Text von Sebastian Fränzschky & David Emmett

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