© Honda - Dani Pedrosa hat von der RC213V einen positiven Eindruck gewonnen

In der kommenden MotoGP-Saison werden die Karten wieder einmal neu gemischt, denn nach fünf Jahren werden die 800er-Motoren eingemottet und durch Aggregate mit 1.000 ccm abgelöst. Dani Pedrosa hat nach wie vor Zweifel, ob diese Umstellung sinnvoll war, da die Teams nicht nur den Motor neu konstruieren mussten. „Dadurch waren eine Menge Änderungen erforderlich, nicht nur der Motor, sondern auch die anderen Komponenten wie Reifen, Bremsen und Aufhängung“, sagt der Spanier gegenüber ’sport.es‘. „Ich weiß nicht, ob das nötig war.“

Nach den ersten erfolgreichen Tests mit dem neuen Motorrad hat der 26-Jährige jedoch einen positiven Eindruck gewonnen und erkennt gewisse Vorzüge der neuen Maschine: „Ich mag Motorräder mit viel Drehmoment und war nie ein großer Fan von hochdrehenden Motoren wie bei den 800ern. Die 1.000er kann man mit dem Gas kontrollieren.“ Das Motorrad sei grundsätzlich gut ausbalanciert, vor allem die Traktion müsse jedoch noch verbessert werden.“Dieses Problem haben alle, weil es auch an den Reifen liegt.“

Ein Vergleich der neuen RC213V, mit der letzte Version der RC212V aus 2011 sei, laut Pedrosa schwierig: „Jedes Motorrad hat seinen eigenen Charakter, eine Honda genau so wie eine Yamaha. Und genau so ist es mit den 800ern und 1.000ern.“ Körperlich sei das Fahren auf der 1.000er nicht wesentlich anstrengender. „Allerdings mussten wir bei den Tests mehr kämpfen, um das Vorderrad auf der Geraden am Boden zu halten. Daran müssen wir arbeiten.“

Durch die technischen Änderungen könnte sich 2012 auch das Kräfteverhältnis in der MotoGP verschieben. Der Spanier hofft jedoch, dass sein Arbeitgeber im kommenden Jahr ähnlich dominant sein wird wie 2011. „Hoffentlich haben wir ein gutes Motorrad und sind vom ersten Rennen an konkurrenzfähig.“ Einen potenziellen Rivalen hat Pedrosa auch schon ausgemacht. „Von außen betrachtet sieht die Yamaha auch sehr stark aus.“

Text von Markus Lüttgens

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