Ben Spies - © RACE-PRESS.com

© RACE-PRESS.com – Wo geht die Reise von Ben Spies im kommenden Jahr hin?

(Motorsport-Total.com) – Ben Spies will mit seinem Yamaha-Abschied seine Karriere im kommenden Jahr neu starten. Es war eine Saison zum Vergessen für den Texaner.

Zahllose Probleme und auch Pech verhinderten einen Podestplatz in den ersten zwölf Rennen. Wo der Superbike-Weltmeister des Jahres 2009 in Zukunft fahren wird, ist offiziell noch nicht bekannt. Es gab Gerüchte, dass ihn BMW in die Superbike-WM holen will, aber das ist seit diesem Wochenende vom Tisch, denn Chaz Davies wird neuer Teamkollege von Marco Melandri. Deshalb verdichten sich auch die Indizien, dass Spies der MotoGP erhalten bleiben wird.

Derzeit heißt es in der Gerüchteküche, dass die Wahl entweder auf Gresini-Honda oder Ducati fallen könnte. Spies hat in den vergangenen Wochen immer betont, dass das Paket ausschlaggebend für seine Entscheidung ist, denn er hat noch eine offene Rechnung in der Königsklasse. Derzeit gehen Insider davon aus, dass der 28-Jährige im kommenden Jahr eine Ducati im möglichen Juniorteam fahren wird. Das Werksteam ist zwar besetzt, aber die italienische Firma plant den Einsatz zweier weiterer Motorräder, die ebenfalls auf Werkstand sind, um die Entwicklung voranzutreiben.

Als zweiter Fahrer ist derzeit Andrea Iannone im Gespräch, der in der Vorwoche die Desmosedici in Mugello getestet hat. Ob es in Misano diesbezüglich weitere Neuigkeiten gibt, bleibt abzuwarten. Spies konzentriert sich auf das Rennwochenende und will endlich seine schwarze Serie abschütteln. „Ich genieße es in Misano zu fahren und ich bin dort auch schon gute Rennen gefahren. Wenn es im Vorjahr einige Runden länger gegangen wäre, dann hätte ich vielleicht noch Andrea und Marco überholen können“, blickt Spies auf seinen sechsten Platz zurück.

„Es war bisher ein unglaubliches Jahr, aber ich werde wie immer 100 Prozent geben. Hoffentlich gibt es keine Probleme und ich kann mein wahres Potenzial zeigen.“ Zuversicht zieht Spies auch aus den Testtagen in Brünn und Aragon. Da er Yamaha verlassen wird, war er nicht mehr in das Entwicklungsprogramm für die kommende Saison eingebunden. Stattdessen konzentrierte sich der US-Amerikaner auf die Feinabstimmung und den Reifenverschleiß für die Renndistanz.

Text von Gerald Dirnbeck

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