© Yamaha - Vertraute Einheit: Jeremy Burgess und Valentino Rossi gehen zu Ducati

Valentino Rossi möchte seine nahezu unvergleichliche Motorradkarriere abrunden. Der Italiener geht ab dem kommenden Jahr für seine Landsleute von Ducati an den Start und möchte mit den roten Bikes weitere Titel einfahren. Dabei helfen wird ihm Jeremy Burgess, der seit vielen Jahren als Technikchef an Rossis Seite agiert und die Wünsche des „Doktors“ besser umsetzen kann als viele andere.

„Lin Jarvis hat mich gebeten, bei Yamaha zu bleiben. Aber es ist nun einmal so: Man kommt mit Rossi, man geht mit Rossi“, sagt der Australier im Magazin ‚Sport Rider‘. Burgess hätte sich einen Verbleib bei Yamaha zwar vorstellen können, fand die neue Aufgabe bei Ducati aber reizvoll. „Das wird eine große Herausforderung und für mich nach 31 Jahren in Diensten von Japanern mal etwas ganz anderes.“

Burgess geht fest davon aus, dass Rossi auch bei den Italienern Erfolge feiern wird. „Ich habe Valentino das klipp und klar gesagt, dass er keine Yamaha mehr fahren wird. Es wird eine typische Ducati sein. Er hat einen solchen Sprung aber auch von Honda zu Yamaha bewältigt. Und wenn ich mir die Ducati so anschaue, dann ist sie gar nicht einmal so anders.“

„Nicky Hayden konnte damit oft um Platz vier herum fahren, Casey hat mit dem Bike gewonnen. Wir werden also eine sehr, sehr gute Basis vorfinden. Eine viel bessere als damals, als wir 2004 zu Yamaha kamen“, sagt Burgess. Die von vielen Ducati-Piloten beklagten Probleme mit der Front werde man im Zweifel in den Griff bekommen. „Es stehen Ingenieure parat, die schnellstens Probleme beheben können, falls denn welche auftreten.“

„Valentino mag ein Bike, das viel Grip aufbaut – vorne wie hinten“, beschreibt der Australier die Vorlieben des Stars. „Man muss immer das Maximum herausholen. Wenn man es sich anschaut, dann erkennt man, dass Casey und Nicky sehr unterschiedliche Abstimmungen fahren. Das kann man schon an der Geometrie der Bikes sehen.“ Ob Rossi eher dem Hayden-Weg oder jenem von Stoner folgen wird, ist unklar.

Text von Roman Wittemeier

Motorsport-Total.com
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