Joan Lascorz © Kawasaki

© Kawasaki - Joan Lascorz soll bald mit der Rehabilitation beginnen

Nach Wochen das Bangens gibt es positive Nachrichten über den Gesundheitszustand von Joan Lascorz. Laut einer Mitteilung seines Kawasaki-Teams hat sich seine körperliche Verfassung, insbesondere die des Atmungssystems verbessert.

Er atmet nun selbstständig ohne die Unterstützung eines Beatmungsgeräts und kann ohne Probleme sprechen. Daher konnte er von der Intensivstation der Vall d’Hebron-Klinik in Barcelona auf die Abteilung für Rückenmarksverletzungen verlegt werden.

Sollte sich sein Zustand in den kommenden Tagen weiter in gleichem Maße verbessern, wird er in das Guttmann-Institut verlegt, wo die Rehabilitation beginnen wird. Lascorz war bei Superbike-Testfahrten am 2. April in Imola gestürzt und nach Augenzeugenberichten gegen eine Betonwand geprallt. Dabei hatte er sich der sechste Rückenwirbel verschoben und das Rückenmark verletzt. Nach der Erstversorgung im Medical Center war der Spanier in Bologna operiert worden und anschließend in seine spanische Heimat verlegt worden.

Nach jetzigem Stand wird Lascorz querschnittsgelähmt sein. „Die Beine sind verloren. Ich glaube, dass seine vollständige Genesung unmöglich ist“, sagte sein behandelnder Arzt Dr. Mir gegenüber der ‚AS‘. „Seine Verletzung hätten auch sein Arme komplett betreffen können.“

In der Mitteilung von Kawasaki bedanken sich Lascorz, seine Familie und das Team für die zahlreichen Genesungswünsche sowie insbesondere für die Unterstützung seiner Superbike-Kollegen am Rennwochenende in Assen. Dort hatten die beiden Rennsieger Jonathan Rea und Sylvain Guintoli den Sieg ihrem verletzten Kollegen gewidmet.

Text von Markus Lüttgens

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