© Suzuki - John Hopkins weilte in Doha bereits beim Suzuki-Team, in Jerez wird er fahren

Der bisher letzte Auftritt von John Hopkins auf einer MotoGP-Suzuki endete auf dem Podium. Ort des Geschehens war die Rennstrecke im spanischen Valencia anlässlich des Finalrennens der Saison 2007. Am kommenden Wochenende gibt der US-Boy wiederum in Spanien sein Comeback. Diesmal wird er in Jerez im Rahmen des zweiten Laufs der Saison 2011 an den Start gehen.

Möglich wurde die Rückkehr des Kaliforniers zu seinem angestammten Team allerdings nur durch das Pech von Suzuki-Stammfahrer Alvaro Bautista. Der Spanier war im Qualifying zum ersten Rennen der neuen Saison in Doha schwer gestürzt und brach sich dabei den linken Oberschenkel. Inzwischen erholt sich Bautista in seinem Heimatland von den Strapazen der notwendig gewordenen Operation und plant, in Jerez als Zuschauer bei seinem Team vor Ort zu sein.

Hopkins wiederum hatte erst im Winter verkündet, nach langer Verletzungspause in diesem Jahr erstmals seit 2009 wieder eine volle Saison im Profirennsport in Angriff zu nehmen. Er bestreitet die aktuelle Saison für Crescent-Suzuki in der Britischen Superbike-Meisterschaft. Vor zwei Jahren startete „Hopper“ noch für Stiggy-Honda in der Weltmeisterschaft, musste die Saison nach mehreren schweren Stürzen allerdings vorzeitig beenden. Im Vorjahr ging er sporadisch in der US-Superbike-Meisterschaft an den Start.

„Hopper“ macht sich nichts vor

Der MotoGP-Rückkehrer weilte vor zwei Wochen bereits zu Filmzwecken für Suzuki in Katar, reiste dann allerdings vorzeitig ab und kam so für einen dortigen Einsatz als Ersatz für Bautista nicht in Frage. „Ich war schockiert, als die Nachricht von Alvaros Unfall gehört habe“, kommentiert er die Umstände und ergänzt: „Speziell nach den guten Wintertests tut es mir leid für ihn. Ich wünsche ihm eine schnelle und vollständige Genesung.“

Wenngleich der US-Amerikaner durch sein Engagement für Crescent-Suzuki mit dem einen oder anderen Wildcard-Einsatz im MotoGP-Team in diesem Jahr spekuliert hat, so hat er sich sein Comeback dennoch anders vorgestellt. „Ich wollte die Möglichkeit haben, zurückzukommen, aber nicht unter diesen Umständen. Ich mache mir nichts vor. Jerez wird ein hartes Wochenende für mich werden.“

Text von Mario Fritzsche

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