Jorge Lorenzo - © Yamaha

© Yamaha – Jorge Lorenzo ist auch in Silverstone in einer starken Position

„Im Moment sieht Jorge als der Stärkste aus“, zieht Honda-Werksfahrer Marc Marquez Fazit nach den beiden Freitagstrainings in Silverstone.

Für das zwölfte MotoGP-Rennen des Jahres 2015 bahnt sich erneut ein Duell Jorge Lorenzo (Yamaha) gegen Marquez an. Für eine schnelle Runde waren die beiden Spanier gleichauf. Lorenzo erzielte im zweiten Freien Training die Bestzeit, Marquez war aber nur um 33 Tausendstelsekunden langsamer.

Anders sah die Pace bei Longruns aus. Lorenzo fuhr mittlere bis niedrige 2:02 Minuten. Marquez kam zwar auch unter 2:03 Minuten, war aber nicht so konstant. Dazwischen legte Marquez Runden in 2:03,3 ein. Deshalb deutete der Honda-Pilot an, dass Lorenzo für das Rennen in der leichten Favoritenrolle sein könnte. „Mein Gefühl war von der ersten Runde an gut“, sagt Lorenzo entspannt. Er feierte bereits drei Siege in Silverstone.

„Für den Nachmittag habe ich nicht erwartet, mich im ersten Versuch so deutlich zu steigern. Ich war sofort um eine Sekunde schneller. Das reichte, um vorne zu bleiben“, so Lorenzo, der deutlich weniger Probleme als sein Teamkollege Valentino Rossi hatte. Der Italiener hatte große Mühe mit dem Reifenverschleiß und verlor eine Sekunde. „Auch wir müssen die Pace noch verbessern“, hält Lorenzo dennoch fest.

„Diese Strecke ist sehr kühl. Nach jedem Versuch haben die Reifen etwas nachgelassen. Wir müssen mit dem Motorrad arbeiten, damit die Reifen länger halten und ich eine höhere Pace fahren kann. Wegen der Autorennen ist der Asphalt sehr holprig, vor allem in der Bremszone“, spricht Lorenzo vor allem die Formel 1 an. „Ich denke, dass die Strecke etwas langsamer als im Vorjahr ist, aber die Motorräder scheinen schneller zu sein. Deshalb sind die Rundenzeiten gleich.“

Text von Gerald Dirnbeck

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