© Yamaha - Jorge Lorenzo ist trotz Sturz bester Dinge und freut sich schon auf Assen

Jorge Lorenzo verlor in Silverstone mit seinem Sturz nicht nur die WM-Führung. Der Spanier beendete damit auch eine bemerkenswerte Statistik: „Sonntag ging eine unglaubliche Serie von 25 Rennen zu Ende, in welchen ich immer in den Top Vier war. Es ist wahr, es ist lange her, dass ich einen solchen Geschmack im Mund hatte. Das letzte Mal war 2009 in Australien. Ich kann mich kaum noch daran erinnern“, so der Spanier.

„In Silverstone war ich voll darauf konzentriert, um den Sieg zu kämpfen, sogar im Regen. Jeden Tag werde ich im Nassen besser und das Motorrad lief ab Samstag wirklich richtig gut“, bemerkt der Yamaha-Pilot. „Für mein Team fühle ich mich schrecklich, sie hatten für dieses Rennen große Hoffnungen. Ich fühle mich auch schlecht für den Fanclub, von dem 50 Mitglieder trotz des Wetters mitkamen.“

„Ich blicke auf die gute Seite, vielleicht hat der Nuller von Silverstone etwas Druck rausgenommen. Jetzt liegt es alles an Casey, der die Rolle des von Windhunden gejagten Hasen übernimmt“ analysiert der amtierende MotoGP-Weltmeister, der sich bei seinem Sturz erfreulicherweise nichts getan hat.

„Glücklicherweise habe ich mich bei dem Sturz nicht verletzt. Der Airbag meines Ausrüsters hat prima funktioniert. Bevor ich auf den Boden aufschlug, hatte er sich bereits aktiviert. Damit kann man das hohe Verletzungsrisiko minimieren. Ich trage ihn nun schon seit drei Jahren. Er lässt mich mit mehr Vertrauen fahren. Ich habe damit Verletzungen vermieden. Er könnte das Leben vieler Motorradfahrer schützen“, erklärt Lorenzo.

Der MotoGP-Zirkus reist nach dem Rennen in England weiter nach Holland. Lorenzo liegt die Strecke: „In zwei Wochen werden wir in Assen, auf meiner Lieblingsstrecke fahren, wo ich letztes Jahr gewonnen habe und mein Team-Manager Wilco Zeelenberg zu Hause ist“, blickt der Verfolger von Stoner voraus. „Es wird ein ganz besonderes Rennen für Yamaha, die 50 Jahre in der Rennsport-Welt feiern. Ich werde in den klassischen rot-weißen Farben antreten.“

Der Mallorquiner freute sich trotz seines Ausfalles in Silverstone für Markenkollege Colin Edwards, der aufs Podium fuhr und dieses „verdient holte, nachdem er sich erst eine Woche zuvor verletzt hatte“.

Text von Sebastian Fränzschky

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