© Kiefer - Das Team um Stefan Kiefer möchte 2012 mit Stefan Bradl in die MotoGP

Mitte Juni erhielten sechs Bewerber die Zusage für einen Platz in der MotoGP 2012. Aus deutscher Sicht sehr interessant: Der Name Kiefer war unter den Auserwählten. Damit erhielten die Gerüchte um einen Aufstieg von Stefan Bradl neuen Nährboden.

Die von der IRTA geforderte Geldsumme hat das Team von Stefan Kiefer schon bereitgestellt. „Die finanzielle Einlage von 30.000 Euro haben wir hinterlassen. Dadurch haben wir die Sicherheit, 2012 einen Platz in der MotoGP zu haben“, berichtet Teamchef Kiefer stolz.

Doch nicht nur der Startplatz erfordert ein gewisses Budget. In der Königsklasse des Motorradsports sind die Kosten für die Technik und das gesamte Drumherum deutlich intensiver als aktuell in der Moto2, erkennt auch Kiefer: „Jetzt wird mit diversen Sponsoren verhandelt, natürlich auch mit den bestehenden. Wir müssen das Budget schnellstmöglich zusammen bekommen.“

„Es ist geplant, mit Stefan und gutem Material in die MotoGP einzusteigen“, erklärt der ambitionierte Teamchef des Deutschen, der die Sponsorenakquise bis Mitte August zum größten Teil sichergestellt haben möchte: „Die Entscheidung sollte bis zum Grand Prix in Brünn erfolgen. Das wäre ideal, weil ein zwei Monate später geht es mit der absoluten Vorbereitung für 2012 statt.“

Durch die guten Leistungen von Bradl sind in den letzten Wochen und Monaten auch andere Teams aufmerksam geworden. MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo äußerte sich sehr positiv zum Trend des Deutschen und lobte vor allem die Abgeklärtheit, sich auch einmal mit einem zweiten oder dritten Platz zufrieden zu geben.

Im Team von Kiefer ist man sich der Gefahr bewusst, dass Bradl auch ohne das Team in die MotoGP wechseln könnte. Dennoch gibt man sich noch sehr gelassen: „Ich befürchte überhaupt nicht, dass Stefan das Team verlässt. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Er ist momentan mit Abstand der beste deutsche Rennfahrer. Es wäre schön, wenn wir ihn in einem deutschen Team behalten können“, so sein Teamchef.

„Ich glaube, wenn wir in der Lage sind, das richtige Paket für ihn zu schnüren, haben wir gute Chancen, dass er bei uns bleibt“, merkt Kiefer optimistisch an und setzt auf das gute Klima im Team: „Ich glaube, er fühlt sich sehr wohl bei uns.“

Text von Sebastian Fränzschky

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