Aleix Espargaro © Forward Racing

© Forward Racing – Aleix Espargaro ist bislang mit Abstand der schnellste Mann unter dem Flutlicht

Aleix Espargaro beendete auch den zweiten Trainingstag zum Saisonauftakt in Katar an der Spitze. Nachdem der Spanier unter Flutlicht im zweiten Freien Training unantastbar war, stellte er mit der Forward-Yamaha auch die Bestzeit im dritten Freien Training auf.

Die kombinierte Zeitenliste der drei Freien Trainings entscheidet auch in diesem Jahr die Gruppeneinteilung für das Qualifying. Da Espargaro sicher für Q2 qualifiziert war, konzentrierte er sich im dritten Training auf Longruns mit der härteren Reifenmischung.

Mit der Mischung medium, die Aleix Espargaro im Rennen einsetzen wird, war er um rund sieben Zehntelsekunden langsamer als mit der weicheren Mischung für die Open-Fahrer. Die Geschichte des dritten Freien Trainings schrieb aber ein anderer Yamaha-Fahrer: Jorge Lorenzo. Der zweifache Katar-Sieger kämpfte mit den Reifen, fand keinen Grip und saß ratlos an der Box. Der Spanier konnte einfach keine schnelle Runde aus dem Ärmel schütteln.

Schließlich schaffte Lorenzo in den letzten drei Minuten den Sprung in die Top 10 und war damit doch noch direkt für Q2 qualifiziert. Allerdings kam dadurch sein Teamkollege Valentino Rossi unter Druck. Der Superstar kam als Zehnter gerade noch direkt ins Q2. Die weichen Hinterreifen für die Open-Fahrer hatten einen deutlichen Effekt, denn Aleix Espargaro stellte schließlich die Bestzeit in 1:54,773 Minuten auf und war damit so schnell wie die Pole-Position-Zeit aus dem Vorjahr.

Eine große Überraschung war Andrea Iannone, der mit der Pramac-Ducati die zweitschnellste Zeit fuhr. Bester Factory-Vertreter war Alvaro Bautista (Gresini-Honda) als Vierter. Auch die beiden Honda-Werksfahrer Marc Marquez und Dani Pedrosa kamen als Fünfter und Achter locker ins Q2. Allerdings fuhr Pedrosa im dritten Training nur die zehntschnellste Zeit. Neben Iannone zeigte auch Andrea Dovizioso das Potenzial der Ducati mit dem weicheren Reifen auf, denn „Dovi“ kam auf Platz vier.

Dagegen lief es für seinen Teamkollegen Cal Crutchlow nicht nach Plan. Der Brite stürzte in Kurve zehn, als er mit dem härteren Reifen unterwegs war. Später fuhr Crutchlow mit der Ersatzmaschine weiter, kam aber nicht in die Top 10. Damit muss er am Samstag in Q1 antreten. Licht und Schatten gab es auch im Tech-3-Yamaha-Team. Bradley Smith stieg in Kurve fünf spektakulär per Highsider ab und hatte Glück, dass er von seiner M1 nicht getroffen wurde. Das Motorrad war ein Totalschaden.

Dennoch ist Smith für Q2 qualifiziert, während sein Teamkollege Pol Espargaro den Cut knapp nicht schaffte und ebenfalls in Q1 antreten muss. Stefan Bradl (LCR-Honda) trat im dritten Training kaum in Erscheinung, spulte sein Programm aber souverän ab. Als Neunter qualifizierte sich der Deutsche ebenfalls für Q2. Von den Top 10 konnte lediglich Pedrosa seine Zeit im dritten Training nicht verbessern.

Wie im Vorjahr ziehen die beiden schnellsten Fahrer von Q1 ins abschließende Q2 ein. Die Favoriten auf diese beiden Topplätze sind Pol Espargaro, Crutchlow, und Colin Edwards (Forward-Yamaha). Auch Nicky Hayden (Aspar-Honda) und Rookie Scott Redding (Gresini-Honda) werden im ersten Qualifyingabschnitt antreten.

Direkt für Q2 qualifiziert:
Aleix Espargaro (Forward-Yamaha)
Andrea Iannone (Pramac-Ducati)
Alvaro Bautista (Gresini-Honda)
Andrea Dovizioso (Ducati)
Marc Marquez (Honda)
Bradley Smith (Tech-3-Yamaha)
Jorge Lorenzo (Yamaha)
Dani Pedrosa (Honda)
Stefan Bradl (LCR-Honda)
Valentino Rossi (Yamaha)

Teilnehmer in Q1:
Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha)
Cal Crutchlow (Ducati)
Colin Edwards (Forward-Yamaha)
Nicky Hayden (Aspar-Honda)
Yonny Hernandez (Pramac-Ducati)
Hiroshi Aoyama (Aspar-Honda)
Scott Redding (Gresini-Honda)
Karel Abraham (Cardion-Honda)
Broc Parkes (PBM)
Mike di Meglio (Avintia)
Hector Barbera (Avintia)
Michael Laverty (PBM)
Danilo Petrucci (Ioda)

Ergebniss MotoGP Katar 2014 FP3:

1 41 Aleix ESPARGARO SPA NGM Forward Racing FORWARD YAMAHA 1’54.773 13 15 325.6
2 29 Andrea IANNONE ITA Pramac Racing DUCATI 1’55.186 17 19 0.413 0.413 341.2
3 19 Alvaro BAUTISTA SPA GO&FUN Honda Gresini HONDA 1’55.240 14 17 0.467 0.054 341.0
4 4 Andrea DOVIZIOSO ITA Ducati Team DUCATI 1’55.250 14 15 0.477 0.010 342.3
5 93 Marc MARQUEZ SPA Repsol Honda Team HONDA 1’55.446 13 16 0.673 0.196 340.3
6 38 Bradley SMITH GBR Monster Yamaha Tech 3 YAMAHA 1’55.474 14 15 0.701 0.028 335.2
7 99 Jorge LORENZO SPA Movistar Yamaha MotoGP YAMAHA 1’55.495 13 14 0.722 0.021 334.2
8 6 Stefan BRADL GER LCR Honda MotoGP HONDA 1’55.676 16 18 0.903 0.181 338.4
9 46 Valentino ROSSI ITA Movistar Yamaha MotoGP YAMAHA 1’55.702 16 17 0.929 0.026 336.4
10 26 Dani PEDROSA SPA Repsol Honda Team HONDA 1’55.754 16 16 0.981 0.052 339.8
11 44 Pol ESPARGARO SPA Monster Yamaha Tech 3 YAMAHA 1’55.793 16 19 1.020 0.039 334.5
12 35 Cal CRUTCHLOW GBR Ducati Team DUCATI 1’56.013 16 16 1.240 0.220 338.0
13 69 Nicky HAYDEN USA Drive M7 Aspar HONDA 1’56.357 14 15 1.584 0.344 324.0
14 5 Colin EDWARDS USA NGM Forward Racing FORWARD YAMAHA 1’56.373 12 17 1.600 0.016 324.4
15 68 Yonny HERNANDEZ COL Energy T.I. Pramac Racing DUCATI 1’56.633 13 15 1.860 0.260 331.0
16 7 Hiroshi AOYAMA JPN Drive M7 Aspar HONDA 1’56.939 16 18 2.166 0.306 330.8
17 45 Scott REDDING GBR GO&FUN Honda Gresini HONDA 1’56.997 15 16 2.224 0.058 322.7
18 17 Karel ABRAHAM CZE Cardion AB Motoracing HONDA 1’57.345 5 14 2.572 0.348 324.5
19 23 Broc PARKES AUS Paul Bird Motorsport PBM 1’57.665 12 13 2.892 0.320 314.5
20 63 Mike DI MEGLIO FRA Avintia Racing AVINTIA 1’58.204 6 13 3.431 0.539 322.0
21 8 Hector BARBERA SPA Avintia Racing AVINTIA 1’58.219 3 12 3.446 0.015 322.7
22 70 Michael LAVERTY GBR Paul Bird Motorsport PBM 1’58.378 12 13 3.605 0.159 317.3
23 9 Danilo PETRUCCI ITA IodaRacing Project ART 1’58.651 12 18 3.878 0.273 321.0

Text von Gerald Dirnbeck

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