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© Bridgestone – Strafsystem: Bei sieben Punkten wird ein Start aus der Boxengasse angeordnet

(Motorsport-Total.com) – Die MotoGP führt zum Start der kommenden Saison ein Strafensystem ein, um grobe Verstöße auf der Rennstrecke zu sanktionieren. Dies gaben die Veranstalter der Serie heute bekannt. Damit reagiert man auf die Rufe nach größerer Konstanz der Offiziellen bei der Vergabe von Strafen. Besonders in der Moto2 und der Moto3 wurde häufig bemängelt, die Bestrafungen seien entweder zu milde oder viel zu hart ausgefallen.

Nach der neuen Regel kann ein Fahrer bis zu zehn Strafpunkten sammeln. Überschreitet ein Pilot eine gewisse Punktgrenze, erwartet ihn eine bestimmte Bestrafung: Erreicht ein Fahrer vier Punkte, muss er das nächste Rennen vom Ende der Startaufstellung angehen, sieben Punkte führen zu einem Start aus der Boxengasse. Wird die Zehn-Punkte-Marke erreicht, wird dem Fahrer eine Rennsperre verhängt.

In einem Statement des Grand-Prix-Ausschusses gegenüber ‚Autosport‘ heißt es: „Wir haben erkannt, dass wir uns mit dem Problem befassen mussten – mit den Fahrern, die ständig für die Gefährdung anderer Sportler verwarnt oder bestraft werden, oder sogar weitere ernste Taten begehen. Daher wurde die Einführung des Strafenkatalogs zugelassen. Der Renndirektor kann einen Fahrer mit zwischen einem und zehn Strafpunkten belegen. Das kann sowohl anstelle oder zusätzlich zu einer weiteren Sanktion geschehen.“

Sammelt ein Fahrer zehn Punkte und sitzt seine Strafe ab, so wird sein Zähler für die aktuelle Saison wieder auf null gestellt. Angehäufte Punkte werden nicht mit in die Folgesaison genommen.

Text von Norman Fischer

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