© Pramac - Hector Barbera

© Pramac - Alleinkämpfer: Das Pramac-Team setzt 2012 voll und ganz auf Hector Barbera

Für Hector Barbera beginnt 2012 die dritte Saison in der MotoGP. Nach zwei Jahren bei Aspar wechselte der Spanier ins Pramac-Team. Der Grund für den Wechsel war einfach: „Aspar fährt dieses Jahr CRT-Bikes und keinen Ducati- Prototyp“, erklärt er den Kollegen von ‚AS‘ und bedankt sich bei seinem ehemaligen Team: „Ich bin Aspar sehr dankbar für das, was sie für mich getan haben.“

„Es war ein sehr langer Winter, weil ich recht lange kein Motorrad fahren konnte“, berichtet der WM-Elfte von 2011. „Dafür habe ich meinen Körper trainiert und mich vergangene Woche in einem italienischen Hochleistungs-Center einem Stresstest unterzogen. Diesen Test machen auch Formel-1-Piloten wie Fernando Alonso und Jarno Trulli. Meine Ergebnisse waren sehr gut.“

Ende Januar wird Barbera mit Pramac am Sepang-Test teilnehmen. Anders als die Werkspiloten Valentino Rossi und Nicky Hayden darf er aber noch nicht mit der komplett neuen GP12 auf die Strecke: „Ich werde die GP12 noch nicht testen. Stattdessen haben wir eine Weiterentwicklung der Maschine aus Valencia, der sogenannten GP0. Ich denke, im März werden wir zum ersten Mal mit der GP12 testen.“

„Noch kann ich über die GP12 nichts sagen, weil ich noch nichts weiß“, stellt Barbera klar. Der unglaubliche Aufwand, den man in Bologna betreibt, sieht aber auch der Pramac-Pilot: „Ducati hat große Anstrengungen betrieben, um die Front in den Griff zu bekommen.“

„Das neue Motorrad ist etwas konventioneller. Es verfügt über einen klassischen Alu-Rahmen und entspricht dem, was alle anderen Hersteller auch bauen. Der Ducati-Stil war etwas anderes, hat aber nicht funktioniert“, bemerkt der Spanier. „Deswegen musste man sich von dem Konzept verabschieden und was anderes probieren. Der Umstieg war unumgänglich.“

Als Rossi und Hayden Ende 2011 trotz zahlreicher Modifikationen an ihren Motorrädern der Spitze nicht näher kommen konnten, fand sich Barbera ab und an vor dem Werksduo wieder. Für 2012 peilt er genau das wieder an: „Mein Ziel sind die beiden Werks-Ducatis“, erklärt er selbstbewusst. „Als ich im Vorjahr ihr Level erreichte, erlitt ich eine Verletzung, indem ich mir das Schlüsselbein brach.“

„Es wird nicht einfach, sie zu schlagen, weil sie durch ihre Titel besseres Material und bessere Ingenieure haben“, erläutert er und betont: „Dieses Jahr ist sehr wichtig für mich.“ Pramac setzt 2012 nur noch eine Desmosedici ein und konzentriert sich voll und ganz auf Barbera. „Ich habe ein gutes Gefühl und denke, dass ich im richtigen Team bin. Sie haben sehr viel Erfahrung und sind motiviert. Wir geben 200 Prozent.“

Text von Sebastian Fränzschky

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