Marc Marquez, Andrea Dovizioso, Valentino Rossi - © Repsol

© Repsol – Ausgeglichen: Honda ist wieder auf Augenhöhe mit Yamaha und Ducati

Ex-MotoGP-Champion Marc Marquez bewies beim Saisonstart 2016, dass man ihn nie abschreiben sollte.

Nach schwachen Wintertests schien der Spanier kein Kandidat für den WM-Titel zu sein – zu groß waren die Probleme, die Honda mit der Einheitselektronik, dem Motor und den Michelin-Reifen hatte. Doch beim finalen Test machte HRC Fortschritte und Marquez fand das Gefühl für seine RC213V zurück.

Nach dem dritten Platz in Katar folgte in Argentinien der erste Sieg. Marquez reist mit 41 Punkten als WM-Führender zu seiner Lieblingsstrecke nach Austin. „Ich hatte in Austin immer gute Rennen und sehr viel Spaß“, bemerkt er. Seitdem die Strecke zum Kalender der MotoGP gehört, gewann Marquez alle Rennen in Austin und stand Jahr für Jahr auf der Pole-Position. Die USA scheinen für den Spanier ein besonderes Pflaster zu sein. Auch in Laguna Seca und Indianapolis gewann Marquez alle MotoGP-Rennen, an denen er teilnahm.

„Die USA sind immer etwas Besonderes für mich“, bestätigt Marquez, der sich auf Austin freut: „Wir werden sehen, wie es dort läuft. Aber natürlich wollen wir wieder einen guten Job machen und gleich ab Freitag gut arbeiten. Wir wissen, dass wir beim Beschleunigen Probleme haben – und dort gibt es viele Beschleunigungsphasen. Wir werden sehen, wie wir damit klarkommen.“


„In Argentinien war ich schnell, weil ich den Kurs mag und er meinem Fahrstil entgegen kommt. Ein weiterer Grund für den Erfolg ist, dass es nur eine richtige Beschleunigungszone gibt. Dort haben wir zwei oder drei Zehntelsekunden verloren. Unser Motorrad ist am Kurveneingang und beim Umlegen stark. Wir müssen einen Kompromiss finden und bei der Beschleunigung Fortschritte erzielen“, berichtet der zweimalige MotoGP-Champion, der von Honda weitere Fortschritte erwartet, um seinen dritten Titel einzufahren: „Ich glaube an Honda und denke, dass wir das hinbekommen.“

Teamkollege Dani Pedrosa stand bisher deutlich in Marquez‘ Schatten. Der Routinier erbte in Argentinien den dritten Platz und ist durch das Pech der anderen Fahrer überraschend WM-Dritter. Aus eigener Kraft war Pedrosa aber bisher kein Podestkandidat. Ändert sich das in Austin, wo er 2013 und 2014 zweite Plätze holte?

„Ich freue mich auf dieses Rennwochenende. Die Atmosphäre bei den USA-Rennen ist immer ziemlich besonders. Zudem mag ich den Kurs sehr. Ich konnte im vergangenen Jahr nicht fahren, doch bei den beiden Rennen in den Jahren zuvor stand ich auf dem Podium. Deshalb habe ich tolle Erinnerungen“, erklärt Pedrosa.

„Unser Tempo war bei den beiden ersten Rennen nicht so gut, wie wir es uns erhofft hatten. Wir müssen weiterhin hart arbeiten, um schneller zu werden. Unterm Strich sind wir aber auf Position drei in der Meisterschaft“, schildert der langjährige HRC-Pilot, der mit seiner momentanen Performance nicht zufrieden ist: „Wenn wir bei jedem Rennen ums Podium kämpfen möchten, dann müssen wir uns steigern“, betont er.

Text von Sebastian Fränzschky

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