Randy de Puniet - © Suzuki

© Suzuki – Testfahrer Randy de Puniet muss in den malaysischen Tropen schwitzen

Suzuki arbeitet mit Hochdruck am 2015 geplanten MotoGP-Comeback und wird im kommenden Jahr an offiziellen Testfahrten teilnehmen.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, werden die Japaner am 4. Februar mit ihrer neuen Maschine in Sepang auf die Piste gehen und am 26. Februar zurückkehren, wenn die Grand-Prix-Strecke für dreitätige Erkundungsfahrten reserviert ist. „An den Montagen nach den Rennen werden wir auch wieder testen“, ergänzt Davide Brivio gegenüber ‚Motorcycle News‘.

Der Suzuki-Verantwortliche nennt den Abstecher nach Malaysia „wichtig, weil alle mit ihrem 2014er Paket ausrücken werden“. Brivio und seine Mitstreiter erhoffen sich, nach dem direkten Vergleich mit Yamaha, Honda und Co. nicht länger im Dunkeln zu tappen, was die Lage der Nation betrifft: „Wir erhalten Einblick, auf welchem Niveau wir uns befinden und haben dann ein Jahr Zeit, um zu entwickeln. Es ist besser, sich darüber im Februar im Klaren zu sein als im August“, betont der Italiener.

Brivio macht keinen Hehl daraus, dass Testen nur eine Trockenübung für den Ernstfall ist: „Rennen sind der beste Test, den es gibt. Aber wir haben entschieden, noch ein Jahr zu warten, um so dicht wie möglich dranzubleiben.“ Aktuell testet Suzuki mit einem Modell, das nicht der Konfiguration für 2015 entspricht. Der Tank muss noch auf 20 Liter verkleinert werden, die ab dem kommenden Jahr vorgeschriebene Einheitselektronik aus Italien ist noch nicht verbaut: „In Japan arbeitet man daran. Hoffentlich verwenden wir bis zum Sepang-Test Magneti Marelli“, so Brivio.

Text von Dominik Sharaf

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