Casey Stoner © Honda

© Honda - Casey Stoner hat trotz eines verlorenen Testtages gut lachen

Casey Stoners Testtag in Jerez lässt sich heute schnell zusammenfassen: Drei Installationsrunden, über elf Sekunden Rückstand – mehr gibt es vom Weltmeister nicht zu berichten.

Aufgrund des Regens, der heute über der südspanischen Strecke aufzog, verlor der Australier praktisch den kompletten Testtag und verbrachte seine Zeit in der Box und im Fahrerlager. Nach einer Reihe von Bestzeiten kann Stoner den Ausfall jedoch locker verkraften.

„Je mehr du testest, umso besser“, sagt Stoner, der allerdings meint, dass die meisten seiner Kollegen in dieser Beziehung unersättlich wären. „Auch wenn wir noch einen zusätzlich Test hätten, würden alle mehr verlangen. Daher ist die Begrenzung der Tests ein gute Sache, an den Rennwochenende lernt man ohnehin viel schneller. Wir haben 18 Rennen, das ist ausreichend Testzeit“, meint der 26-Jährige.

Nachdem er heute nicht viel Neues vermelden konnte, beschränkte er sich bei der Presserunde auf einen Rückblick auf den gestrigen Tag und die Streckenverhältnisse: „Der Grip hier in Jerez ist wirklich gut, aber gestern hatte ich den Eindruck, dass es noch wesentlich besser sein könnte. Die Rundenzeiten waren nicht berauschend. Aber grundsätzlich hatten alle ein gutes Gefühl.“

Eine Analyse der Konkurrenz auf der Strecke hat Stoner bei den Wintertests noch nicht vorgenommen: „Gestern bin ich eine halbe Runden lang hinter einer Yamaha gefahren, aber ich fahre lieber für mich alleine. Du kannst dir die anderen Motorräder zwar ansehen, aber große Unterschiede kannst du während der Fahrt nicht erkennen.“

Der Australier äußerte sich erneut positiv über die Haltbarkeit der neuen Reifen: „Wir haben schon einige Renndistanzen zurückgelegt und haben dabei festgestellt, dass die Reifen wesentlich länger halten als im vergangenen Jahr.“ Stoner hat auch den Grund dafür ausgemacht: „Die 1.000er hat mehr Drehmoment und fordert die Reifen weniger. Wir können mit den weichen Reifen wesentlich länger fahren, daher sind wir mit ihnen bisher sehr zufrieden.“

Text von Markus Lüttgens

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