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© Honda - Die Werks-Honda ist das begehrteste Motorrad im Fahrerlager

Die Rücktrittsankündigung von Casey Stoner hat die Karten in der MotoGP komplett neu gemsicht. Am Donnerstag herrschte nach der Pressekonferenz eine bedrückte Stimmung in Le Mans. Doch mittlerweile beginnen schon die Gerüchte, wer den Platz auf der Werks-Honda übernehmen könnte.

Mit Ausnahme von Stefan Bradl, der über einen Zweijahresvertrag verfügt, hat kein Spitzenfahrer einen Vertrag für die kommende Saison. Karel Abraham wird aller Wahrscheinlichkeit weiter für das Cardion-Team seines Vaters fahren und wäre kein Kandidat für die Werks-Honda. Moto2-Pilot Bradley Smith hat für kommende Saison einen Vertrag bei Tech 3 in der Tasche.

Ansonsten ist alles denkbar. In den kommenden Monaten wird es die wildesten Spekulationen geben und eventuell auch überraschende Fahrerwechsel. Klar ist, dass Honda einen Fahrer suchen wird, der Rennen gewinnen und um den WM-Titel kämpfen kann. „Wir werden nun beginnen mit Pedrosa ernsthaft über 2013 zu reden“, wird HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto von ‚GPOne.com‘ zitiert. „Das haben wir bis jetzt noch nicht getan.“

In den vergangenen Wochen versuchte Hond Stoner zu halten. Schließlich stand er in 20 Rennen 19 Mal auf dem Podium. „Es war für uns eine Überraschung“, gibt Nakamoto zu. „Wir haben mit allen denkbaren Möglichkeiten versucht ihn zu halten. Es hat aber nichts gebracht. Wir respektieren seine Entscheidung. Ich habe mit ihm lange gesprochen. Er will mehr Zeit mit seiner Familie in Australien verbringen. Er wollte so wenige Tests wie möglich absolivieren. Wir haben auch fast alle PR-Veranstaltungen für ihn gestrichen.“

Es nutzte nichts. Stoner wird der MotoGP seinen Rücken kehren. Die italienischen Medien brachten sofort wieder den Namen Rossi als möglichen Nachfolger ins Spiel. Nakamoto antwortet auf diese Anfrage: „Im Moment ist alles möglich. Wir müssen darüber nachdenken. Ich werde aber direkt mit Honda und den Sponsoren sprechen, bevor ich jemanden kontaktiere.“

Und was ist mit Marc Marquez? „Da müsste man Ezpeleta fragen“, meint Nakamoto und spielt auf die Rookie-Regel an. Diese verbietet es, dass ein Newcomer direkt bei einem Werksteam einsteigt. Am ersten Trainingstag in Le Mans hat Stoner mit der Bestzeit gezeigt, dass er nicht langsam fahren wird. Sein Crew-Chief Bruno Leoni ist überzeugt: „Von jetzt an wird er versuchen jedes Rennen zu gewinnen.“

Text von Gerald Dirnbeck

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