Nicky Hayden - © Honda Racing

© Honda Racing – Honda-Pilot Nicky Hayden schaut bereits hoffnungsvoll auf die Saison 2017

Nach 13 Jahren MotoGP nimmt Nicky Hayden in der Saison 2016 eine neue Herausforderung an und wird für Ten-Kate-Honda in der Superbike-Weltmeisterschaft antreten.

Bei den ersten Testfahrten mit der Honda CBR1000 Fireblade hinterließ Hayden einen positiven Eindruck. Der US-Amerikaner begann seine Karriere bei den Superbikes und kehrte nach dem MotoGP-Saisonfinale in Valencia zu den seriennahen Maschinen zurück.

In der Vergangenheit gab es nicht viele Fahrer, die nach ihrer MotoGP-Karriere bei den Superbikes überzeugten. Es gelang noch keinem Fahrer, Titel in beiden Klassen einzufahren. Warum eigentlich? „Es liegt am Motorrad, würde ich sagen. Man muss sich umgewöhnen“, bemerkt Hayden. „Ein Grand-Prix-Motorrad ist sehr steif. Zudem sind die Reifen anders.“

Die serienverwandten Superbikes fordern einen anderen Fahrstil. „Das Motorrad ist geradeaus unruhiger, aber auch beim Beschleunigen und beim Bremsen“, erklärt Hayden, der bei Ten-Kate die Nachfolge von Ex-Superbike-Weltmeister Sylvain Guintoli antreten wird. Guintoli konnte mit der Fireblade nicht die erhofften Ergebnisse einfahren.

Hat Hayden mit der in die Jahre gekommenen Honda eine Chance gegen die aktuellen Superbikes von Kawasaki, Ducati, BMW und Yamaha? „Die Fireblade ist ziemlich alt und konnte in dieser Saison keine Rennen gewinnen. Ich möchte meine Karriere aber mit Honda beenden. Sie haben für 2017 ein neues Motorrad, was sehr reizvoll ist“, so der US-Amerikaner.

„Der Deal kam reibungslos zustande und fühlte sich richtig an“, berichtet der MotoGP-Champion von 2006. Superbike-Champion Jonathan Rea wird für Hayden die Messlatte sein. Der Brite fuhr jahrelang für Ten-Kate-Honda und dominiert seit dem Wechsel zu Kawasaki die Serie. „Er ist ein riesiges Talent. Er machte Dinge mit der Honda, die kein anderer Fahrer hinbekam“, so Hayden.

Text von Sebastian Fränzschky

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