© Ducati - Für Valentino Rossi sind alle Strecken mit der Ducati eine neue Erfahrung

Im Jahr 2009 hat Valentino Rossi seinen damaligen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo in der letzten Kurve des Circuit de Catalunya ausgetrickst und das Rennen gewonnen. Im Vorjahr war der neunfache Weltmeister nicht in Barcelona am Start, da er sich von seinem Beinbruch erholte. Auf dem Kurs vor den Toren der spanischen Metropole hat Rossi schon viele Erfolge gefeiert. Mit einem Sieg könnte Rossi bereits zum zehnten Mal auf die höchste Stufe des Podiums steigen.

„Es ist eine meiner Lieblingsstrecken. Barcelona ist fantastisch und die Strecke hat mir schon seit meiner Zeit in der 125er-Klasse gut gefallen. Ich bin sehr glücklich hier zu sein, denn im vergangenen Jahr habe ich das Rennen daheim am Fernseher gesehen. Es ist toll wieder zurück zu sein“, freut sich der Italiener. „In diesem Jahr ist jede Strecke eine neue Geschichte für mich, denn ich muss die Ducati verstehen lernen. Das Layout gefällt mir sehr gut. Es gibt schnelle Kurven, in denen man rutschen kann, aber auch harte Bremszonen, wo an überholen kann.“

Vor einem Jahr passierte der Beinbruch in Mugello. Es waren ereignisreiche zwölf Monate seit damals. „Es war ein schwieriges Jahr für mich, speziell wenn ich meine Verletzungen bedenke. Glücklicherweise bin ich in meiner Karriere nicht oft gestürzt und hatte kaum Verletzungen. Mit der Schulter und dem Bein war es schwierig, speziell wenn man am Limit ist. Jetzt fühle ich mich recht gut.“

„Bei jedem Rennen arbeiten wir am Motorrad. Wir gewinnen immer mehr Erfahrung. Das Motorrad ist im Vergleich zur M1 anders zu fahren. Unser Ziel ist es, ein gutes Rennen zu fahren und unsere Leistung zu steigern. Das Podium ist für die Atmosphäre sehr wichtig, aber ich habe zwei Positionen durch den Unfall zwischen Marco und Dani gewonnen“, spricht Rossi seinen ersten Podestplatz in Ducati-Farben zuletzt in Le Mans an.

„Trotzdem war es für uns ein guter Schritt vorwärts im Vergleich zu den ersten Saisonrennen. Wir müssen diesen Weg fortsetzen. Wir starten jetzt in eine heiße Phase der Weltmeisterschaft. Die Saison ist sehr lange, aber jetzt müssen wir vorsichtig sein, denn es gibt sechs Rennen innerhalb von acht Wochen auf tollen Strecken. Das ist ein wichtiger Abschnitt der Weltmeisterschaft. Wir sind bereit dafür.“

Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Dani Pedrosa hat Rossi zwar einen Gegner weniger, doch er fühlt mit dem Spanier. „Es ist schon schlimm, wenn man ein Rennen auslassen muss, aber noch viel schlimmer, wenn man sein Heimrennen verliert. Tragisch daran ist, dass es nicht sein Fehler war. Ich kann seine Gefühle verstehen. Dani hatte schon davor eine schwierige Phase mit dem anderen Schlüsselbein. Wir müssen ihm alles Gute wünschen. Wir warten auf ihn. Hoffentlich ist er in Silverstone wieder dabei.“

Text von Gerald Dirnbeck & Maximilian Kroiss

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