Eugene Laverty, Sylvain Guintoli  © Aprilia

© Aprilia – Mit zwei Siegen startete das Aprilia-Werksteam perfekt in die neue Saison

Nachdem sie am Auftaktwochenende der neuen Superbike-Saison auf Phillip Island je einen Sieg und einen zweiten Platz an Land zogen, kommen die beiden Aprilia-Werksfahrer Eugene Laverty und Sylvain Guintoli als punktgleiche Tabellenführer zur zweiten Saisonstation, die im spanischen Alcaniz stattfindet. Schärfster Verfolger der beiden ist in Person von Red-Devils-Pilot Michel Fabrizio ebenfalls ein Aprilia-Fahrer.

Die spanische Rennstrecke im Motorland Aragon, auf der an diesem Wochenende die Europa-Saison beginnt, ist erst seit zwei Jahren Bestandteil des Superbike-Kalenders und erwies sich bis dato durchaus als Aprilia-Strecke. Max Biaggi konnte sowohl beim Alcaniz-Debüt 2011 als auch im Vorjahr je einen Lauf gewinnen. Laverty und Guintoli wollen am Sonntag in die Fußstapfen des inzwischen zurückgetretenen Weltmeisters treten.

Laverty, der seine zweite Saison im Aprilia-Werksteam bestreitet, hat das Alcaniz-Wochenende des vergangenen Jahres (damals noch im Juli) als Wendepunkt seiner persönlichen Saison 2012 in Erinnerung. „Aragon war im Vorjahr unser Durchbruch. Ich kämpfte um den Rennsieg und habe daher gute Erinnerungen an diese Strecke“, sagt der Nordire, dessen Premierensieg auf der RSV4 schließlich im September in Portimao gelang.

Laverty zählt auf gutes Handling der RSV4
Im Unterschied zu den Teams von Kawasaki und Suzuki war Aprilia in der vergangenen Woche nicht im Motorland Aragon testen. Dennoch geht Laverty davon aus, vom Beginn des Wochenendes an konkurrenzfähig zu sein: „Die Tatsache, dass die RSV4 im Moment derart gut funktioniert, lässt mich glauben, dass wir den Rückstand schnell aufholen und um Rennsiege kämpfen können.“

Teamkollege Guintoli startete mit einem Sieg im ersten Lauf auf Phillip Island perfekt in sein persönliches Aprilia-Abenteuer, nachdem er in der turbulenten Saison 2012 sowohl für Liberty-Ducati als auch für Pata-Ducati auf die oberste Stufe des Siegerpodests kletterte. „Ich freue mich darauf, nach einer so langen Pause wieder auf meine Aprilia RSV4 zu steigen“, spricht der Franzose die seit dem Saisonauftakt mehr als sechs vergangenen Wochen an und meint: „Es fühlte sich wie eine zweite Winterpause an.“

Da das Wetter in Guintolis Wahlheimat Großbritannien während der vergangenen Wochen „nicht das beste“ war, zog es den Franzosen für die körperliche Vorbereitung auf die zweite Saisonstation ins sonnige Spanien. „Jetzt bin ich bereit für den Kampf und freue mich auf die Action“, so der Neuzugang im Aprilia-Werksteam voller Tatendrang.

Text von Mario Fritzsche

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