Stefan Bradl - © Honda

© Honda – Stefan Bradl konnte in den Kurven nicht genug Speed mitnehmen

Stefan Bradl (LCR-Honda) konnte auch in Brünn nicht ganz an der Spitze mitmischen. Die drei Spanier Marc Marquez, Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo trugen ihren Dreikampf um den Sieg aus. Dahinter kämpften die Verfolger Valentino Rossi und Alvaro Bautista um Platz vier.

Bradl hielt in der Anfangsphase noch den Anschluss, musste dann aber abreißen lassen und kam alleine fahrend als Sechster ins Ziel. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 19 Sekunden.

„Der sechste Platz ist nicht schlecht, wenn ich das gesamte Wochenende betrachte, aber ich wollte schneller sein“, gibt der Deutsche zu. „Wir konnten das Motorrad nicht so verbessern, wie ich wollte, weil ich viele Probleme mit dem Grip auf beiden Flanken des Hinterreifens hatte. Ich musste kämpfen, um das Motorrad aufzustellen, damit ich einen guten Schwung aus der Kurve mitnehmen konnte.“

„Ich versuchte viele Dinge, um im Rennen den Hinterreifen zu schonen, aber hier muss man aus den langgezogenen Kurven gut beschleunigen können. Man muss auch viel Kurvenspeed mitnehmen. Am Anfang lag ich noch hinter Rossi und Smith und sah, dass sie viel mehr Speed in die Kurven mitnehmen konnten. Ich wollte dann hinter Rossi und Bautista bleiben, aber ich konnte das Tempo nicht halten. In Silverstone werden wir weiterarbeiten.“ In der WM ist Bradl mit 103 Punkten weiterhin Sechster.

Text von Gerald Dirnbeck

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