© Honda - Casey Stoner äußert sich kritisch über seinen ehemaligen Arbeitgeber

Valentino Rossi sitzt an diesem Wochenende in Assen erstmals auf der neuesten Entwicklungsstufe der Ducati Desmosedici GP11, die auf den Namen GP11.1 hört. Das Bike ist nichts anderes als das diesjährige Modell, ausgestattet mit diversen Komponenten, die sich bei den Tests der GP12 für die kommende Saison bewährt hatten. So verfügt die GP11.1 über einen neuen Motor, ein neues Getriebe sowie einen neuen Rahmen.

Honda-Pilot Casey Stoner hat mit dem Vorgehen der Italiener ganz klar ein Problem. „Wenn sie Teile einsetzen, die an ihrem nächstjährigen Bike zu finden sein werden, so bin ich mir nicht sicher, ob das im Sinne der Regeln ist“, wird der Australier, der im Jahr 2007 den MotoGP-Titel für Ducati gewann, von ‚BSN‘ zitiert.

Nach Ansicht Stoners habe Ducati mit der GP11.1 entweder die Testregeln gebrochen oder aber für die Truppe aus Bologna gelten keine Regeln, wie er sagt. Angesichts der Grauzone fordert der Honda-Pilot nun ein ähnliches Vorgehen seines Arbeitgebers, um mit Blick auf die kommende Saison nicht verfrüht in Rückstand zu geraten.

„Natürlich sind die Motoren im nächsten Jahr andere, aber Ducati testet ganz offensichtlich bereits für die kommende Saison. Honda sollte das Gleiche tun“, sagt Stoner und fügt an: „Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das erlaubt ist.“

Solange Ducati das diesjährige Bike weiterentwickle, habe er kein Problem damit, „wenn sie aber die Maschine für die kommende Saison bereits in diesem Jahr fahren, dann…“, zeigt sich der Honda-Pilot, der gegenwärtig die Gesamtwertung anführt, wenig begeistert über das Vorgehen seines Ex-Teams, für das in diesem Jahr erstmalig Erzrivale Rossi am Gashahn dreht.

Text von Mario Fritzsche

Motorsport-Total.com
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