© Infront - Carlos Checa sieht sich in Tschechien leistungsmäßig im Nachteil

43 Punkte beträgt Carlos Checas Vorsprung in der Gesamtwertung der Superbike-Weltmeisterschaft. Der Spanier muss sich also keine Sorgen machen, seine Führung allzu bald zu verlieren. Doch der Ducati-Pilot befürchtet, am kommenden Rennwochenende in Brünn, seinen Konkurrenten Max Biaggi und Marco Melandri materiell unterlegen zu sein.

„Ich denke, dass wir dort in diesem Jahr über viel Potenzial verfügen. Natürlich haben wir in Sachen Motorleistung einen Nachteil, besonders bergauf und auf den Geraden, aber ich bin zuversichtlich. Die Arbeit, die wir dieses Jahr geleistet haben, wird uns weiterhelfen“, glaubt Checa.

Nach seinem Sieg und dem zweiten Platz am vergangenen Rennwochenende in Alcaniz hat Yamaha-Pilot Melandri neue Hoffnung geschöpft. „Ich habe in Aragonien mein Selbstvertrauen wiedererlangt. Brünn ist eine Strecke, die meiner Yamaha R1 liegen sollte, und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dort wieder gut abschneiden kann“, sagt der Italiener, der in der 125er- und 250er-Weltmeisterschaft bereits Siege in Brünn feiern konnte.

„Ich hatte mit Wheelie-Problemen zu kämpfen, aber das sollte jetzt gelöst sein“, fährt Melandri fort. „Brünn ist ein schöner, flüssiger Kurs, der meinem Bike liegt. Ich reise genauso so positiv nach Brünn wie ich nach Monza gefahren bin, das ist also hoffentlich ein gutes Omen. Ich werde mit nichts weniger als einem Podestplatz zufrieden sein.“

Lanzi würde Toseland ersetzen

Das gleiche Ziel verfolgt auch Michel Fabrizio. „Ich freue mich wirklich auf Brünn und denke an mindestens einen Podiumsplatz“, sagt der Suzuki-Pilot, der die Berg- und Tal-Bahn in Tschechien besonders schätzt. „Ich mag die schnellen Kurven besonders und erwarte, dass mein Motorrad vor allem dort gut sein wird. Es ist schon eine Weile her, dass ich auf dem Treppchen gestanden bin, aber Brünn ist die Art Rennstrecke, wo ich es schaffen könnte.“

Von derart großen Ambitionen ist James Toseland derzeit weit entfernt. Der BMW-Italia-Pilot wäre schon froh, wenn er nach seinem Testunfall im Februar endlich wieder schmerzfrei fahren könnte. „James wird nach Brünn kommen und versuchen, im ersten Freien Training am Freitag zu fahren, um zu sehen, wie sein Handgelenk reagiert. Wenn es in einem Longrun gut funktioniert, wird er die Rennen fahren. Ansonsten wird ihn Lorenzo Lanzi bereits ab der zweiten Session ersetzen“, erklärt Teamchef Serafino Foti.

Text von Lennart Schmid

Motorsport-Total.com
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