Maverick Vinales - © www.suzuki-racing.com

© www.suzuki-racing.com – Maverick Vinales überzeugte in diesem Winter regelmäßig mit schnellen Zeiten

Maverick Vinales gehört zu den großen Gewinnern der Wintertests vor der MotoGP-Saison 2016.

Der Suzuki-Pilot war regelmäßig schnell unterwegs und belegte beim abschließenden dreitägigen Test in Katar einen starken dritten Platz. Zwar hatte der Spanier am Ende etwas mehr als eine halbe Sekunde Rückstand auf seinen Landsmann Jorge Lorenzo, doch Vinales betont, dass er trotzdem „selbstbewusst“ in das erste Saisonrennen an gleicher Stelle geht.

„Insgesamt denke ich, dass wir die Wintertests in einer sehr guten Position abgeschlossen haben“, freut sich der Moto3-Weltmeister von 2013 und erklärt im Hinblick auf seinen letzten Testtag am Freitag: „Ich wollte eine schnelle Runde setzen, als sie die rote Flagge gezeigt haben. Dadurch konnte ich den neuen Reifensatz nicht nutzen, um meine Rundenzeit noch weiter zu verbessern.“

„Es ist schade, denn nach den ersten Versuchen nahmen wir einige Änderungen am Bike vor, und ich fühlte mich sehr gut. Trotzdem bin ich zufrieden, denn auch mit gebrauchten Reifen konnte ich mittlere 1:55er-Zeiten fahren. Das entspricht einer Pace, die im Rennen ein Podium bedeuten könnte“, gibt sich der 21-Jährige angriffslustig. Allerdings gilt Katar eigentlich nicht gerade als Paradestrecke für Suzuki.


Grund dafür ist vor allem die lange Gerade, weil Suzuki noch immer Topspeed fehlt. „Der Motor bietet noch immer Raum für Verbesserungen“, gesteht Vinales. Dafür spendierten die Japaner ihrem Piloten am Freitag eine andere technische Neuerung. „In den letzten beiden Versuchen testete ich zum ersten Mal das komplette Seamless-Getriebe, was noch einmal eine große Verbesserung ist. Ich konnte damit keine schnelle Runde fahren, aber ich habe das Gefühl, dass es eine Menge Potenzial hat“, so Vinales.

Bei Teamkollege Aleix Espargaro lief es derweil deutlich schlechter. Der Spanier bezeichnet seinen Winter als „sehr hart“ und erklärt: „Ich bin sehr oft gestürzt, was unsere Entwicklung ziemlich verlangsamt hat. Ich habe noch immer kein Vertrauen in die Front.“ Am Ende des dreitägigen Katar-Tests belegte Espargaro mit 1,316 Sekunden Rückstand nur Rang 15.

„Abgesehen von der Zeitenliste muss ich aber sagen, dass unsere Position nicht so schlecht ist. Die Ergebnisse spiegeln unser wahres Potenzial nicht wieder. Die Arbeit, die wir in die Konstanz gesteckt haben, wird sich vermutlich auszahlen“, hofft Espargaro und ergänzt: „Wir haben noch Luft nach oben, und im Rennen werde ich hoffentlich konkurrenzfähiger sein als bei den Tests.“

Text von Ruben Zimmermann

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