© Castrol-Honda - Jonathan Rea

© Castrol-Honda - Jonathan Rea leider 2011 zu oft verletzt

Die Superbike-Saison-Vorbereitungen 2012 gehen in die heiße Phase. Bereits Ende Februar kämpfen die Akteure in Phillip Island um Punkte und Siege. An besagter Stätte hat sich das Honda-Team von Ronald ten Kate bereits für den Saisonstart vorbereitet und eine zahlreiche Neuteile einer praktischen Prüfung unterzogen.

„Wir hatten drei gute Tage, konnten viele Runden fahren und eine Menge neuer Teile testen“, erklärt Jonathan Rea. „Zudem sind wir einige Longruns und Rennsimulationen gefahren, die richtig gut waren. Für die Simulation haben wir sogar die Beleuchtung benutzt. Durch den kompletten Renntest konnten wir genau sehen, wo wir stehen, auch wenn es immer ein gewisser Nachteil ist, wenn man alleine testet und keinen hat, mit dem man sich messen kann.“

„Das gesamte Team arbeitet sehr gut und ich genieße es sehr, wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Wir verbessern uns Schritt für Schritt. Auch wenn man sich schnell im Kreis dreht, wenn man so viele Teile testet, haben wir meiner Meinung nach eine gute Basis, um in die Saison 2012 zu gehen“, so Rea.

„Bei meiner zweiten Rennsimulation am Dienstag kollidierte ich bei über 200 Kilometern pro Stunde mit einem Vogel“, wird er von ‚Motorcylclenews‘ zitiert. „Dieser blieb zwischen der Fußraste und dem Rahmen stecken und ich musste die Simulation abbrechen.“

Aoyama hat viel gelernt

Neben dem Briten wird Ex-MotoGP-Pilot Hiroshi Aoyama fahren. Der Japaner fuhr bereits im Dezember einen Test, um sich an das neue Einsatzgerät zu gewöhnen. Nun ging er mit dem neuen Modell auf die Piste: „Ich habe den ersten Test der Saison mit dem 2012er-Bike sehr genossen. Vom ersten Test im Dezember in Katar hatte ich ein gutes Gefühl. Das Empfinden hier in Phillip Island war aber irgendwie anders.“

„An den ersten beiden Tagen hatten wie viel zu tun, aber ich habe viel gelernt. Das Gefühl wurde an jedem Tag besser. Wir haben eine Rennsimulation gemacht. Es war sehr interessant, zu erfahren, wie sich der Reifen verschlechterte. Wir müssen noch ein paar weitere Schritte machen. Wenn uns das gelingt, wird es kommenden Monat ein aufregendes Rennen“, erklärt der Japaner.

„Sicher muss ich noch viel mehr fahren, um das Motorrad und die Reifen kennenzulernen, weil alles noch sehr neu ist. Ich bin mir sicher, dass ich ein paar Rennen benötigen werden, um mit allem vertraut zu werden“, schildert Aoyama.

Ten Kate ist optimistisch

Dessen neuer Teamchef war vor allem von den Bedingungen in Australien begeister: „Die Streckentemperatur war hoch. Damit hatten wir in der vergangenen Saison Probleme. Deshalb war es ein sehr nützlicher Test“, erläutert er und merkt an: „Der neue Rahmen und die neuen Aufhängungsteile haben gut funktioniert. “

„Das gesamte Paket ist definitiv ein Schritt nach vorn. Die neue Verkleidung hat die Stabilität verbessert und wurde ernst auf die Probe gestellt, weil auf der Geraden am ersten Tag starker Gegenwind herrschte“, so ten Kate. „Beide Fahrer hatten die Möglichkeit, eine schnelle Runde zu drehen. Doch auch die Rennsimulationen waren ermutigend.“

Text von Sebastian Fränzschky

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