© Ducati - Valentino Rossi kann in Motegi auf zwei Motorräder mit Alu-Chassis arbeiten

Valentino Rossi wird in Motegi mit dem gleichen Aluminium-Chassis an seiner Ducati wie zuletzt in Aragon fahren. Seit Spanien hat der Italiener einen Testtag in Jerez verbracht, wo aber mit der GP12 für das kommende Jahr gefahren wurde.

Für Japan hofft der neunfache Weltmeister auf bessere Ergebnisse als zuletzt. „Wir haben nach Aragon in Jerez getestet. Einen Tag lang haben wir an der Ducati für das kommende Jahr gearbeitet und versucht, soviel wie möglich darüber zu verstehen, damit wir ab dem Valencia-Test und später in Malaysia gleich eine gute Basis haben.“

„Es war ein guter Test, aber nichts Spezielles. Wir haben an der Gewichtsverteilung und an der Sitzposition gefeilt“, berichtet Rossi. „Die Strecke war etwas schmutzig, weshalb die Rundenzeiten nicht fantastisch waren. Wir haben aber viele Informationen gesammelt. Es wartet jetzt viel Arbeit auf uns, weil wir unsere Probleme lösen und den Rückstand verkleinern müssen.“

„Wir kommen von einem sehr schlechten Rennen in Aragon. Das Ergebnis entsprach ganz klar nicht den Erwartungen, aber auch im Vorjahr hatte ich in Aragon Probleme. Dafür ist es mir damals in Motegi gut gegangen“, macht sich der Italiener Mut. „Ich fuhr die schnellste Rennrunde und hatte im Rennen tolle Kämpfe um das Podium.“

„Ich war auch nicht so weit weg vom Sieg. Ich hoffe, ich kann diesmal mit der Ducati den gleichen Schritt machen. Normalerweise war die Strecke hier immer recht gut für mich. Wir werden sehen wie es am Freitag läuft. Wir müssen aber besser arbeiten und brauchen bessere Resultate als in Aragon.“

Technisch gibt es keine Neuerungen an der Ducati. „Es ist die gleiche Spezifikation mit den gleichen Modifikationen, die wir bereits in Aragon probiert haben. Leider hatten wir dort mit dem Grip am Hinterrad zu kämpfen. Außerdem war der Reifen bei Rennhalbzeit zerstört. Deshalb war es schwierig, überhaupt ins Ziel zu kommen. Hier ist es normalerweise anders. Zuerst müssen wir den Zustand der Strecke kennen lernen, weil sie nach dem Erdbeben viel gearbeitet haben. Es sieht aber sehr gut aus.“

Obwohl sich Rossi im Vorfeld große Sorgen über die Reise nach Japan gemacht hat, ist er vor Ort und heiß auf das Rennen. „Es gab viele Diskussionen. Bei diesem Thema hat jeder Angst, weil man die Gefahr nicht sieht. Die Situation sieht normal und gut aus. Alle Analysen waren komplett negativ.“

„Wir haben auch Leute bei uns bei Ducati, die kontinuierlich die Situation analysieren. Es sieht so aus, dass alles normal ist. Wir sind sehr glücklich und wollen den japanischen Fans eine gute Show zeigen. Wir haben Getränke und Essen von daheim, aber sonst ist alles normal.“

Text von Maximilian Kroiss & Gerald Dirnbeck

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