Valentino Rossi, Jorge Lorenzo - © Yamaha

© Yamaha – Die Stimmung im Yamaha-Werksteam ist nach dem Sepang-Test recht gut

(Motorsport-Total.com) – Die ersten Wintertestfahrten der neuen Saison wurden von Fahrern, Experten und Fans mit Spannung erwartet. Neben dem MotoGP-Debüt von Marc Marquez stand vor allem Altmeister Valentino Rossi im Fokus des Interesses.

Der Italiener wechselte nach zwei schwierigen und sieglosen Jahren bei Ducati zurück zu Yamaha. Doch wie konkurrenzfähig der neunmalige Weltmeister 2013 sein wird, war offen.

Dass er es noch kann, wurde mit der drittschnellsten Zeit des ersten Sepang-Tests deutlich. Etwas mehr als vier Zehntelsekunden Rückstand zur Spitze und nur eine Zehntel zu Teamkollege Lorenzo ließen die Rossi-Fans aufatmen. Am Nummer-zwei-Status des Italieners änderte das aber nichts. Weltmeister Lorenzo ist nach wie vor der Teamleader im Yamaha-Werksteam, auch wenn Rossi ihm dicht auf den Fersen war.

An der Hierarchie wackelt Rossi nicht und lobt die Fähigkeiten seines spanischen Teamkollegen: „Er ist nun perfekt, weil er bei allen Bedingungen schnell ist, von Beginn der Rennen sehr schnell ist und keine Fehler macht. Zwischen 2008 und 2010 war er bereits sehr stark, doch jetzt ist er besser“, bemerkt „Vale“.

Besonders beeindruckend war laut Rossi der Longrun von Lorenzo. Mit einem Blick auf die Bestzeiten wird der Tatsache, dass Lorenzo etwa 15 sehr schnelle Runden aneinanderreihte, nur wenig Beachtung geschenkt. Doch Rossi verfolgte das Programm seines wohl größten Gegners aufmerksam. „Jorge ist einen tollen Longrun auf einem sehr hohen Level gefahren. Wenn ich eine Simulation absolviert hätte, wäre ich nicht so schnell gewesen“, bedauert Rossi. „Ich habe also noch Arbeit vor mir.“

Text von Sebastian Fränzschky

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