© Ducati - Valentino Rossi kann mit der Ducati jetzt etwas natürlicher fahren

Ducati befand sich auch im Qualifying für den Grand Prix von Japan im eng umkämpften Mittelfeld. Valentino Rossi probierte alles und kam auch einmal in der ersten Kurve neben die Strecke. Kurz vor Schluss des einstündigen Qualifikationstrainings schob sich der Italiener auf Platz sechs, nur um von seinem Freund und Landsmann Marco Simoncelli (Honda) wieder aus der zweiten Startreihe geworfen zu werden. Schlussendlich wurde Rossi Siebter. Der Rückstand auf Casey Stoner an der Spitze blieb mit 1,2 Sekunden weiterhin groß. Teamkollege Nicky Hayden kam auf Platz zehn.

„Wir sind recht zufrieden, obwohl man einen siebten Platz nicht feiern kann. Trotzdem konnte ich das Motorrad besser fahren“, zieht Rossi Bilanz. „Am Vormittag haben wir die Abstimmung wieder etwas verbessert, weshalb ich am Nachmittag schneller war. Wir änderten für Motegi die Gewichtsverteilung und ich kann jetzt natürlicher fahren. Es ist aber trotzdem noch nicht so, wie ich es gerne hätte.“

„Unser Ziel war eine Runde in 1:46,5 Minuten. Das haben wir auch geschafft. Deshalb würde ich sagen, dass wir gut gearbeitet haben. Unser Tempo ist auf den harten Reifen auch nicht so schlecht. Wir sind nicht soweit von Spies und Simoncelli weg. Hoffentlich gelingt mir ein guter Start, dann sehen wir weiter. Hoffentlich regnet es nicht, denn ich würde ein trockenes Rennen bevorzugen.“

Hayden begann das Wochenende im Spitzenfeld und fiel immer weiter zurück, beziehungsweise konnte sich nicht so wie die Konkurrenz steigern. „Wir konnten den guten Start von gestern nicht fortsetzen, obwohl meine Rundenzeiten nicht so weit weg sind von der zweiten Gruppe“, sagt der US-Amerikaner. „Bei den kühleren Streckenbedingungen hatte ich nicht den gleichen Grip. Das Hinterrad drehte auch stark durch.“

„Außerdem trat am Nachmittag Chattering auf, was ich an diesem Wochenende vorher noch nicht hatte. Das machte es schwierig schnell zu fahren. Im Vergleich zum Vortag haben wir uns verbessert, aber nicht soviel wie es hätte sein sollen. Wir nahmen nicht so viele Änderungen vor, weil wir es einfach halten wollten. Über Platz zehn kann man nicht glücklich sein und es wird ein hartes Rennen. Hoffentlich gelingt mir ein guter Start und ich habe ein vernünftiges Rennen.“

Text von Gerald Dirnbeck

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