Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Valentino Rossi war am Freitag alles andere als zufrieden mit seiner Leistung

„Der Nachmittag war etwas schwierig. Ich ging davon aus, dass ich stärker sein würde“, seufzt Valentino Rossi nach dem ersten Trainingstag für das MotoGP-Rennen in Silverstone.

Der Superstar belegte den zehnten Platz und ist vorübergehend knapp für den zweiten Qualifying-Abschnitt am Samstag qualifiziert. Besorgniserregender war sein Tempo. Rossi fehlte rund eine Sekunde auf seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo. Der Spanier präsentierte sich am Freitag wieder in Topform.

Rossi muss dagegen noch viel arbeiten: „Das Vormittagstraining war nicht so schlecht, weil wir gute Fortschritte erzielt haben. Meine Rückstand zur Spitze war auch nicht so groß. Der Hinterreifen hat aber sehr stark abgebaut. Am Nachmittag versuchten wir an diesem Aspekt zu arbeiten. Wir haben die Abstimmung etwas verändert, damit ich konstanter fahren kann. Leider haben wir nichts gefunden.“

„Wir haben auch an der Motorbremse gearbeitet, weil wir uns verbessern wollen, aber wir haben nicht den richtigen Weg für schnelle Kurven gefunden. Der weiche Reifen (Medium-Mischung; Anm. d. Red.), der eigentlich für das Rennen gedacht ist, ist am Anfang zwar gut, aber nach einigen Runden dreht das Hinterrad zu stark durch. Das ist für das Rennen unser Hauptproblem“, schildert Rossi seine Schwachstellen. Auch Lorenzo hatte mit dem Reifenverschleiß Mühe, sein Level war am Freitag aber deutlich höher.

Am Ende des zweiten Freien Trainings gingen noch einige Fahrer mit neuen beziehungsweise weichen Reifen auf die Strecke, um eine schnelle Runde zu versuchen. Rossi verzichtete darauf, ist aber dennoch in den Top 10. „Trotzdem habe ich viele Positionen verloren, weil ich mich nicht auf eine schnelle Rundenzeit konzentriert habe. Andere Fahrer haben neue Reifen genommen, damit sie in den Top 10 sind, falls es morgen regnet.“

„Wir haben uns auf die Pace konzentriert und am Ende ist meine Position nicht so schlecht. Es ist kein Desaster, weil ich in den Top 10 bin. Sollte es morgen regnen, bin ich sicher in Q2. Das ist wichtig“, betont Rossi und fügt hinzu: „Wir müssen weiterarbeiten. Meine Performance ist momentan nicht fantastisch, aber wir arbeiten hart und probieren unterschiedliche Dinge aus. Wir hoffen, dass wir den richtigen Weg verstehen, damit ich morgen stärker bin.“

Text von Gerald Dirnbeck & David Emmett

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