Valentino Rossi - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Wieder ein Pokal: Valentino Rossi schaffte es 2015 in allen fünf Rennen aufs Podium

Der „Doctor“ hat wieder zugeschlagen: Nachdem Valentino Rossi im Qualifying nicht über Rang sieben hinauskam, kämpfte er sich beim anschließenden Rennen in Le Mans noch bis auf den zweiten Platz nach vorne und konnte seine WM-Führung so verteidigen.

Ganz ohne Risiko war dieses Unterfangen allerdings nicht, denn vor dem Rennen änderte Rossis Crew das Setup seiner Yamaha noch einmal, was durchaus auch nach hinten hätte losgehen können.

„Ich bin sehr glücklich, denn im Training hatten wir große Probleme“, berichtet Rossi und erklärt: „Heute Morgen änderten wir etwas am Motorrad, wovon ich mir eine bessere Pace erwartete. Allerdings war ich im Warmup nicht schnell genug, ich hatte mehr als eine halbe Sekunde Rückstand auf Marc und Jorge. Ich machte mir große Sorgen, denn ich dachte, dass selbst das Podium schwierig werden würde, weil Andrea auch schneller war als ich. Aber ich habe ein tolles Team und wir haben gut gearbeitet.“

„Wir wussten, dass es nicht genug sein würde, um an Marc und Jorge dranzubleiben, was unser Ziel war. Also zockten wir und riskierten etwas“, sagt Rossi und ergänzt: „Wir änderten das Setting und die Balance des Motorrads ein bisschen.“ Der Italiener hält fest: „Es war die richtige Entscheidung, denn im Rennen war mein Motorrad fantastisch. Ich genoss es sehr.“

„Ich hatte einen guten Start, aber weil ich nur aus der dritten Reihe startete, hatte ich direkt einen kleinen Rückstand, weil auch Jorge toll startete. Aber ich habe es trotzdem genossen, denn ich konnte überholen und am Maximum fahren. Nach der Hälfte des Rennens war ich Zweiter hinter Jorge. Er war etwa zwei Sekunden vorne, also nicht so weit, ich konnte ihn sehen. Also gab ich alles, aber er ist in sehr guter Verfassung. Dann ist es sehr schwer, an ihm dranzubleiben.“

„Aber ich bin trotzdem zufrieden, denn zunächst einmal sind 20 Punkte sehr wichtig für die Meisterschaft. Außerdem war es wieder ein sehr gutes Rennen, obwohl wir Startschwierigkeiten hatten“, freut sich Rossi der in der WM 15 Zähler vor Lorenzo liegt, der durch seinen Sieg an Andrea Dovizioso vorbeiziehen konnte. Läuft es beim kommenden Rennen in Mugello nun auf ein Duell zwischen den Yamaha-Piloten hinaus?

„Wenn ich in dieser Form nach Mugello komme, dann bin ich sehr glücklich“, freut sich Rossi auf sein Heimspiel, ergänzt allerdings mit einem Lachen: „Das Problem ist, dass es auch seine Lieblingsstrecke ist (Lorenzos; Anm. d. Red.), das ist ein Problem. Aber es ist ein tolles Ergebnis für Team. Ich hoffe, dass wir das in Mugello in umgekehrter Reihenfolge schaffen.“

Text von Ruben Zimmermann

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