Davide Giugliano - © Ducati

© Ducati – Davide Giugliano ist bislang der schnellste Ducati-Fahrer

Im Vorjahr stellte Carlos Checa die Ducati Panigale im schnellen Phillip Island auf die Pole-Position. Es sollte der einzige Lichtblick für die italienische Traditionsmarke 2013 werden.

Mit veränderter Aufstellung will Ducati nun an die erfolgreichen Zeiten anknüpfen. Davide Giugliano zeigte bereits bei den Testfahrten, dass die 1199 R auch diesmal auf der schnellen Strecke gut funktioniert. Diese Form setzte der Italiener am Freitag auch im zweiten Freien Training mit der drittschnellsten Zeit fort. Giugliano fehlte nur eine Zehntelsekunde auf die Bestzeit von Alex Lowes (Suzuki).

„Es ist am Nachmittag recht gut gelaufen“, sagt der 24-Jährige zufrieden. „Wir mussten heute verschiedene Dinge ausprobieren, denn die Streckenverhältnisse waren ganz anders als beim Test Anfang der Woche. Wir arbeiteten an unterschiedlichen Abstimmungen und ich würde sagen, dass wir einen guten Punkt erreicht haben. Wir testeten auch die neue Reifenmischung. Es war aber etwas schwierig, ein gutes Gefühl damit zu finden.“

„Als wir dann zu dem Reifen zurückkehrten, den wir schon beim Test verwendet haben, verbesserte sich die Situation und alles funktionierte gut. Soweit bin ich zufrieden, aber morgen wartet noch weitere Arbeit auf uns.“ Arbeit wartet auch auf seinen Teamkollegen Chaz Davies, für den es bisher auf Phillip Island nicht optimal gelaufen ist. Nachdem beide Ducati-Fahrer im nassen Vormittagstraining nicht auf die Strecke gingen, stürzte Davies im zweiten Training per Highsider in Kurve neun und kam nur auf zwölf Runden.

Glücklicherweise blieb der Brite bei dem Crash unverletzt. „Es war ein schwieriger Tag. Aufgrund des schlechten Wetters verloren wir am Vormittag Zeit. Deshalb brauchten wir einen guten Nachmittag. Schade, dass ich gestürzt bin, denn bis dahin gingen die Rundenzeiten leicht von der Hand“, schildert Davies, der schließlich Neunter wurde. „Ich schlug mir beim Sturz den Kopf an, aber nach einer Nacht Ruhe werde ich morgen wieder bereit sein, damit ich die beste Abstimmung für meine Panigale finde.“

Text von Gerald Dirnbeck

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