© Bridgestone - Ben Spies hat auf der neuen Strecke in Aragón keinen Erfahrungsnachteil

Auch das Tech-3-Team hat in Aragón auf der langen Gerade seine Probleme. Trotzdem qualifizierte sich Rookie Ben Spies auf Platz fünf. Da der Texaner viele Strecken in dieser Saison noch nicht kennt, ist das Motorland kein Nachteil für ihn, da es für alle Neuland ist. Zwei Zehntelsekunden haben dem 26-Jährigen auf die erste Startreihe gefehlt. Colin Edwards wird am Sonntag sein 100. Rennen für Yamaha von Platz elf aus starten.

„Ich bin sehr froh über die zweite Startreihe“, so Spies. „Außerdem bin ich einige gute Runden mit dem Rennreifen gefahren. Das ist eine gute Basis für das Rennen. Das Motorrad können wir trotzdem noch verbessern, damit es sich in den langgezogenen Kurven besser steuern lässt. Im engen, kurvigen Teil funktioniert es sehr gut. Ich bin da wo ich sein muss, nämlich in den Top 6.“

„Der Start wird entscheidend sein, denn uns fehlt Tempo auf der langen Gerade. Ich muss versuchen, gut von der Linie wegzukommen und gleich mit der Spitze mitfahren. Es gibt sehr viele Überholmöglichkeiten, weshalb es ein spannendes Rennen für die Fans werden sollte. Ich versuche bis zum Saisonende in den Top 6 zu bleiben. Es ist gut, dass ich konstant bei den Spitzenfahrern dabei bin.“

Ganz vorne fährt Edwards derzeit nicht mit. „Ich habe die Qualifikation auf den harten Reifen begonnen. Dann habe ich auf die weiche Mischung gewechselt, um meine Startposition zu sichern. Das Hinterrad drehte aber zuviel durch und ich konnte nicht das Beste herausholen. Zu diesem Zeitpunkt wäre der harte Reifen besser gewesen, denn er war konstanter. Damit hätte ich eine bessere Rundenzeit erzielen können.“

„Beim letzten Versuch hatte ich die Wahl zwischen der harten und der weichen Mischung und ich habe mich für die härtere entschieden.“, setzt Edwards fort. „Das ganze Wochenende über bin ich mit dem harten Reifen schneller gefahren, aber mit dem letzten hatte ich nicht das gleiche Gefühl. Ich bin also vier Minuten vor dem Ende noch einmal an die Box gekommen und habe den weichen Reifen aufziehen lassen. Ich wusste, dass ich nur noch einen Versuch hatte.“

„In der Aufwärmrunde habe ich den Reifen gut auf Temperatur gebracht und fuhr volle Attacke. Leider sind mir ein paar kleine Fehler unterlaufen, die mich unter dem Strich einige Plätze gekostet haben. Es ist mein 100. Rennen für Yamaha und ich werde wie immer mein Bestes geben.“

Text von:  Gerald Dimbeck

Motorsport-Total.com
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