Jonas Folger - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Jonas Folger kann kein Vertrauen zum Vorderrad der BMW aufbauen

(Motorsport-Total.com) – Auch WSBK-Wochenende im tschechischen Most konnte Jonas Folger keine Punkte sammeln.

Nachdem sich in Assen ein deutlicher Aufwärtstrend ankündigte, kämpfte Folger in Most wieder mit den altbekannten Problemen und sprach bereits am Samstag nach dem Ausfall in Lauf eins Klartext.

Am Sonntag verpasste Folger sowohl im Superpole-Rennen als auch in Lauf zwei die Top 15. Nach Platz 18 im Sprintrennen kam er im zweiten Hauptrennen auf Position 16 ins Ziel. Nach 22 Runden fehlten über 54 Sekunden auf den Sieger Scott Redding (Ducati).

„Das zweite Hauptrennen war vom ganzen Wochenende das beste, auch wenn es nicht ganz so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe“, kommentiert Folger. „Wir erlebten wieder ein schwieriges Wochenende im Gegensatz zu Assen. Ich habe mich schwergetan in Schwung zu kommen und schnelle Rundenzeiten zu fahren.“

„Was Handling, Bremsphase und Kurvenausgang angeht, hatte ich mit dem Bike zu kämpfen. Wir tun uns extrem schwer, da einen Weg zu finden. Ich würde natürlich gern konstant in die Punkte fahren und hoffe, dass wir in naher Zukunft eine Lösung finden, damit wir den nächsten Schritt nach vorne machen“, so der Deutsche.

Teamchef Michael Galinski zeigt Verständnis für seinen Fahrer
Und was sagt Teamchef Michael Galinski zum durchwachsenen Wochenende im Autodrom Most? „Wir haben gut angefangen, da war ich echt zufrieden. Vor allem im dritten Freien Training ist Jonas direkt rausgefahren und war gleich Vierter. Leider ist er dann übers Vorderrad gestürzt, besonders weil an dieser Stelle Bodenwellen sind“, macht er den Sturz im FT3 für die schwachen Leistungen verantwortlich.

„Danach haben wir es einfach nicht wieder hinbekommen, dass Jonas das richtige Vertrauen zum Vorderrad hat und dass er das Motorrad so steuern kann wie er es gerne möchte. Besonders auf einem neuen Kurs wie diesem hier ist es nicht einfach, einem Fahrer das Motorrad so hinzustellen, dass er sich zu 100 Prozent wohlfühlen kann“, zeigt Galinski Verständnis.

„Das ist immer eher ein Kompromiss und bei Jonas ist es extrem wichtig, dass er das Vorderrad fühlt. Und das war nach seinem Sturz leider nicht mehr so der Fall. Aber er hat gekämpft, wir sind knapp an den Punkten vorbeigeschrammt“, so der Bonono-BMW-Teamchef. „Wir können es jetzt nur abhaken und sehen, dass wir es wie in Assen noch schaffen, dass er sich bald wieder gut fühlt, und dann wird er uns auch zeigen, dass es vorwärts geht.“

Text von Sebastian Fränzschky

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