Daniel Pedrosa - © Repsol

© Repsol – Seit 2006 fährt Dani Pedrosa für das Honda-Werksteam

Dani Pedrosa steht vor seiner zwölften MotoGP-Saison. Seit seinem Debüt in der Königsklasse fährt der Spanier für das Honda-Werksteam.

Dreimal wurde er Vizeweltmeister (2007, 2010, 2012) und dreimal schloss er ein Jahr als WM-Dritter (2008, 2009, 2013) ab. Die vergangenen drei Jahre waren für Pedrosa schwierig.

Körperliche Probleme mit Armpump, Verletzungen und die Umstellung auf Michelin machten ihm zu schaffen. Sportlich gesehen stand er klar im Schatten seines Teamkollegen Marc Marquez.

Und auch bei den Wintertestfahrten trat Pedrosa nicht besonders in Erscheinung. Erst am allerletzten Tag in Katar ließ der Routinier mit der drittschnellsten Zeit aufhorchen. Das macht ihn für die neue Saison zuversichtlich: „Ich bin sehr enthusiastisch und will mein Bestes zeigen. ‚Aufgeregt‘ wäre das richtige Wort“, so der 29-fache MotoGP-Sieger. Eine Messlatte ist für ihn weiterhin der Teamkollege. Pedrosa meint, dass er „viele Dinge“ von Marquez gelernt hat und sagt schmunzelnd: „Aber die behalte ich lieber für mich.“

Für den WM-Titel kommen die üblichen Verdächtigen von Honda, Yamaha und Ducati infrage. „Aber Vinales ist die unbekannte Größe“, sagt Pedrosa und betont: „Wie wird er mit dem Druck umgehen, ein Sieganwärter zu sein? Es ist ein Unterschied, ob man ein Überraschungssieger ist oder den Druck hat zu gewinnen.“ Pedrosa weiß das aus eigener Erfahrung. In seiner Debütsaison 2006 gewann er schon sein viertes Rennen und stand oft auf dem Podium.

Bei den Wintertests beschäftigte sich Pedrosa nicht mit seinen Gegnern auf neuen Motorrädern. Seine Landsleute Jorge Lorenzo und Vinales sind in neuen Teams und Anwärter auf Topplatzierungen. „Ich bin ihnen nicht begegnet, weil wir uns auf unsere Arbeit konzentrieren. Aber ihre Zeiten zeigen, dass sie sehr stark sind“, meint er über die beiden. „Da die Abstände zwischen den Fahrern so eng sind, ist alles ein Schlüssel.“

Als Leichtgewicht ist für Pedrosa die Arbeit und die Abstimmung mit den Reifen entscheidend für ein gutes Ergebnis. Nachdem er zu Beginn der vergangenen Saison große Probleme hatte, die Michelin-Reifen zu nutzen, scheint es nun besser zu laufen. „Ich hatte immer einen guten Draht zu Michelin. Trotz der anfänglichen Probleme bei der Umstellung verbessern wir uns stetig. Ein Motorrad entwickelt sich immer weiter. Es geht um die Balance zwischen Fahrer und Bike. Dort stehen wir gerade, die Verbindung wird immer besser.“

2017 arbeitet Pedrosa mit einem neuen Crew-Chief. Giacomo Guidotti kümmert sich nun um die Technik. Der Italiener wechselte vom Pramac-Team. Ramon Aurin, der Pedrosa seit der Trennung von Mike Leitner betreute, bleibt Honda treu. Er ist nun bei Marc VDS der Crew-Chief von Jack Miller.

Text von Sebastian Fränzschky

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