Jonas Folger - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Jonas Folger schöpft Hoffnung und will das neue Chassis bereits in Donington verwenden

(Motorsport-Total.com) – Einige Superbike-Teams nutzten die Pause zwischen den Events in Misano und Donington, um auf dem für 2021 neu hinzugekommenen Kurs in Navarra zu testen.

Auch BMW war mit dem Werksteam und der Bonovo-Mannschaft rund um Jonas Folger in Nordspanien vertreten, um weiter an der neuen M1000RR zu tüfteln.

In der Wertung hatten die drei BMW-Piloten Rückstand. Doch für Jonas Folger war der Test ein Erfolg, denn der Deutsche erhielt ein deutlich besseres Gefühl für sein Motorrad und hofft, die Erkenntnisse aus Navarra bereits beim bevorstehenden Event in Donington umsetzen zu können.

„Es war ein interessanter Test. Wir fuhren mit drei unterschiedlichen Rahmen. Das bescherte uns einige Arbeit. Gleichzeitig mussten wir den Kurs lernen. Schlussendlich erhielten wir eine eindeutige Meinung, was das Chassis angeht“, berichtet Folger bei ‚WorldSBK.com‘ und erklärt: „Wir wissen, welches Chassis für uns funktioniert.“

Gelingt Jonas Folger bereits in Donington die Trendwende?
„Ich hoffe, dass wir es bereits in Donington bekommen. Das wäre toll. Ich befinde mich nämlich in einer schwierigen Situation. Ich versuche, das Motorrad zu verstehen und schneller zu werden. Im Moment ist es richtig hart. Wir hoffen, dass uns dieses neue Chassis helfen wird“, so Folger.

Bei den bisherigen WSBK-Events konnte Folger nur in einem von neun Rennen in die Punkteränge fahren. Zuletzt ging Folger in Estoril und Misano komplett leer aus. „Dieser Test war wichtig, um zu erkennen, dass BMW pusht. Sie haben neue Teile hergestellt, auch ein neues Chassis. Das ist gut für uns und wichtig für mein Vertrauen. Ich muss wissen, dass etwas passiert und sie sich bemühen“, bemerkt Folger.

„Ich mag das neue Chassis sehr und hoffe, es in Donington verwenden zu können. Dann werden wir hoffentlich bessere Ergebnisse einfahren“, schaut der Deutsche vorfreudig auf das vierte WSBK-Event der laufenden Saison in Großbritannien.

Viele langsame Kurven auf dem neuen Kurs in Navarra
Doch wie schwierig war es, die neuen BMW-Entwicklungen auf einem neuen Kurs zu testen? „Man muss zuerst den Kurs verstehen, um ein gewisses Tempo zu erreichen und einen Rhythmus zu finden. Dann hat man einen freien Kopf und kann sich mit dem neuen Chassis und den anderen Komponenten beschäftigen. Natürlich haben wir zuerst probiert, den Kurs zu verstehen und danach die Teile zu probieren“, schildert Folger.

Das Lernen neuer Strecken stellt den ehemaligen MotoGP-Pilot vor keine großen Schwierigkeiten. „Wir sind daran gewöhnt. Es ist keine neue Situation für uns“, so Folger. Und was sagt er zum knapp vier Kilometer langen Kurs in Nordspanien?

„Es ist ein spezieller Kurs, der an einigen Stellen ziemlich wellig ist. Er ist technisch und langsam. Es gibt sieben Kurven, in denen wir den ersten Gang verwenden“, beschreibt Folger. „Der Kurs ist herausfordernd, macht aber Spaß.“

Text von Sebastian Fränzschky

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