Michael Dunlop - © www.iomtt.com

© www.iomtt.com – Michael Dunlop gewann
mit seiner Honda CBR600RR das
Supersport-Rennen

(Motorsport-Total.com) – Das erste Supersport-Rennen der diesjährigen TT (Tourist Trophy) auf der Isle of Man wurde von einem tödlichen Unfall überschattet.

Adam Lyon verlor in der dritten Runde die Kontrolle über seine 600er und verstarb noch an der Unfallstelle. Das Rennen wurde nicht unterbrochen. Michael Dunlop (Honda) holte sich den Sieg und verwies Dean Harrison (Kawasaki) und Peter Hickman (Triumph) auf die restlichen Podestplätze.

Dunlop gewann mit dem eigenen Team. Es war der 17. Sieg der Roadracing-Ikone. „Ich fuhr vorher nicht allzu viel mit der 600er. Doch es lief gut“, kommentiert der Honda-Pilot. Nach dem Start führte Harrison mit seiner Kawasaki die Wertung an, doch Dunlop kam immer näher.

Ihm gelang im Rennen ein neuer Supersport-Rundenrekord. Bei seiner schnellsten Runde kam Dunlop auf einen Durchschnitt von 129,197 Meilen pro Stunde (entspricht 207,922 km/h). „Das ist schnell für deine 600er“, kommentiert Dunlop. Wir pushen alle sehr hart. Die anderen Fahrer sind richtig gut drauf.

Mit dem 17. Sieg kam Dunlop näher an die Allzeitbestmarke von Joey Dunlop heran. John McGuinness‘ 23 Siege dürften bald erreicht sein, wenn Dunlop so weitermacht. Doch von Rekorden und zukünftigen Siegen möchte der 29-Jährige nichts wissen. „Ich möchte einfach nur Motorrad fahren. Meine Gegner sind stark“, so Dunlop.

Dean Harrison war etwa zehn Sekunden langsamer als Dunlop. Nach dem Ausfall im Superbike-Rennen am Samstag schaffte es der Kawasaki-Pilot erstmals bei der diesjährigen TT aufs Podium. „Am Samstag war ich enttäuscht, doch das ist Geschichte. Man muss sich immer vor Augen führen, dass es weitergeht“, bemerkt er.

„Ich hatte einen guten Start und lag in Führung, doch dann kam ich in den Verkehr. Ich zögerte vermutlich zu lange, um die anderen Fahrer zu überholen“, grübelt Harrison. „Ich dachte, ich bin mit der 600er nicht schnell genug. Auf dem großen Motorrad fühle ich mich deutlich wohler.“

Auf Platz drei landete Peter Hickman, der James Hillier bezwang und beinahe Zweiter wurde. „Wir hatten zu Beginn der TT einige Probleme mit der in die Jahre gekommenen Triumph, doch jetzt läuft die Maschine gut. Meine Jungs haben sehr hart gearbeitet“, lobt er die Arbeit der Smiths-Truppe.

„Ich startete wie gewohnt ein bisschen zu langsam ins Rennen. Aber ich bin zufrieden. Wir machten noch ein paar Änderungen, die offensichtlich funktioniert haben“, erklärt Hickman, dem im Rennen ein kleiner Fehler unterlief.

„Als ich in die Boxengasse fuhr, konnte ich mich nicht erinnern, welche Taste den Pitlimiter aktiviert. Um eine 30-Sekundenstrafe zu vermeiden, rollte ich und versuchte, den Taster ausfindig zu machen. Schlussendlich fand ich ihn (lacht; Anm. d. Red.)“, berichtet der Drittplatzierte. „Nach der Enttäuschung am Samstag ist es schön, auf dem Podium zu stehen.“

Text von Sebastian Fränzschky

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