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© GP-Fever.de – Marc Marquez fuhr im ersten Freien Training eine beeindruckende Bestzeit

(Motorsport-Total.com) – Marc Marquez gibt mit einer Bestzeit von 1:37.921 Minuten im ersten Freien Training von Jerez den Ton an.

Der Honda-Pilot distanzierte seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo um 0,124 Sekunden. Dritter der Session wurde Yamaha-Pilot Maverick Vinales, dem wiederum nur 0,067 Sekunden auf Lorenzo fehlten.

In der ersten 45-minütigen Trainingssession ging es für das MotoGP-Feld bei besten Bedingungen vor allem darum, sich mit dem neuen Asphalt auf dem Circuito de Jerez vertraut zu machen. „Das wird alle beeinflussen, ob positiv oder negativ müssen wir abwarten“, hatte Ducati-Pilot Andrea Dovizioso noch am Donnerstag betont.

Spannend war auch die Frage, wie sich Austin-Triumphator Alex Rins nach seinem jüngsten Premieren-Sieg präsentieren würde. Suzuki-Teamchef Davide Brivio hatte die Hoffnung geäußert, dass der erste Sieg seinem Fahrer zusätzliches Selbstvertrauen für den Europa-Auftakt geben würde. Immerhin ist es ein Heim-Grand-Prix für Rins.

Marquez und Lorenzo von Beginn an stark unterwegs
Zu Beginn der Session machten aber andere die Pace. Vor allem das Honda-Duo Marquez und Lorenzo kam schnell in Fahrt. Schon in seinem vierten Umlauf setzte Marquez eine 1:38er-Zeit und unterbot damit den Rennrundenrekord in Jerez. Bei den Reifen hatte sich der Weltmeister für die Kombination soft/hard entschieden.

Die Mehrheit des Feldes fuhr vorne ebenfalls den weichen, hinten aber den Medium-Reifen. Damit waren auch die Ducatis von Dovizioso, Danilo Petrucci und Jack Miller ausgestattet, die sich im ersten Run zwischen Marquez und Lorenzo schieben konnten. Yamaha-Pilot Valentino Rossi lag zu diesem Zeitpunkt noch abgeschlagen auf Platz 17.

Im zweiten Run konnte sich der „Doktor“ dann zwar etwas weiter nach vorn schieben, verpasste aber zunächst die Top 10. Zur Hälfte der Session fehlte ihm noch immer mehr als eine Sekunde auf die Spitze. Dort bestimmte weiterhin Marquez das Tempo, dicht gefolgt von Lorenzo, der in der Schlussphase die Führung übernahm.

Yamaha experimentiert bei Rossi mit neuem Flügel
Doch Marquez konnte antworten und holte sich die Spitze mit der ersten 1:37er-Zeit zurück. Diese stellte der Spanier mit dem Medium-Vorderreifen und einem harten Hinterreifen auf, während Lorenzo auf medium/medium unterwegs war. Vinales eroberte auf seiner letzten fliegenden Runde noch den dritten Platz.

Dahinter präsentierte sich Takaaki Nakagami (LCR-Honda) als Vierter stark. Er verwies Ducati-Pilot Dovizioso knapp auf Rang fünf. Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) wurde Sechster und war damit schneller als sein Teamkollege Franco Morbidelli auf Platz neun. Zwischen ihnen reihten sich die Ducatis von Miller und Petrucci ein.

Die Top 10 beschloss Suzuki-Pilot Rins. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 0,613 Sekunden. Rossi wurde am Ende noch auf Platz 18 zurückgeworfen. Ihm fehlten letztlich fast 1,5 Sekunden. An seiner Yamaha gab es in der Schlussphase eine interessante Entdeckung: Er hatte einen einen Hinterrad-Flügel nach dem Vorbild von Ducati verbaut.

Gaststarter Stefan Bradl zum Auftakt Fünfzehnter
Den einzigen Sturz des Trainings hatte Johann Zarco, der gegen Ende der 45 Minuten mit seiner KTM in Kurve 11 abflog. Abgesehen davon verlief die Session für ihn erfreulich: Er wurde als Zwölfter bester KTM-Pilot, während Pol Espargaro nicht über Rang 17 hinauskam. Das zweite Freie Training der MotoGP in Jerez startet um 14:10 Uhr.

Jerez 2019 Ergebnisse MotoGP FP1
MotoGP Jerez FP1

Text von Juliane Ziegengeist

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