Jonathan Rea - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Rekord: Jonathan Rea feierte mit Kawasaki sechs WM-Titel

(Motorsport-Total.com) – Seit der WSBK-Saison 2015 trägt Jonathan Rea die Farbe Grün.

Nachdem Rea sechs Jahre für Honda fuhr und 15 Laufsiege holte, platzte mit dem Wechsel zu Kawasaki der Knoten. Von 2015 bis 2020 feierten Rea und Kawasaki sechs WM-Titel in Folge und schrieben die Geschichte der Superbike-WM um. Doch wird diese Traumehe auch 2023 fortgesetzt?

Bis zum nächsten WSBK-Event in Donington gibt es eine Pause von vier Wochen, die für Vertragsverhandlungen genutzt wird. Einigen sich auch Rea und Kawasaki auf eine weitere Zusammenarbeit in der Superbike-WM?

„Die Saison 2023 ist noch weit weg“, bemerkt Rea, der seine Karriere auf jeden Fall fortsetzen möchte: „Es ist aufregend und macht mich gleichzeitig nervös, denn mein Vertrag läuft aus. Natürlich ist es spannend, zu überlegen, wie es weitergeht. Doch ich traf mich noch nicht mit meinem Team, um das zu besprechen.“

„Ich respektiere, dass wir uns zuerst auf die Meisterschaft konzentrieren. In diesen vier Wochen sollten wir uns unterhalten, wie es weitergeht. Ich freue mich darauf“, erklärt der Rekord-Weltmeister, der beim Start der WSBK-Saison 2023 bereits 36 Jahre alt sein wird.

„Wenn man mich vor drei oder vier Jahren gefragt hätte, dann wäre ich ziemlich überzeugt gewesen, mittlerweile nicht mehr zu fahren. Doch ich habe noch so viel Feuer in mir und kann noch so viel geben. Deshalb kann ich es kaum erwarten, etwas für 2023 zu vereinbaren“, kommentiert Rea.

Alles andere als eine Vertragsverlängerung bei Kawasaki wäre eine große Überraschung, da die anderen Hersteller bereits Spitzenfahrer unter Vertrag haben oder kurz vor Vertragsverlängerungen stehen.

Andererseits hat Rea in den vergangenen Wochen immer wieder die ausbleibenden Fortschritte bei der Entwicklung der Kawasaki ZX-10RR kritisiert. Vor allem in Sachen Motorleistung fordert Rea klare Verbesserungen.

„Ich habe Kawasaki viel zu verdanken“, bemerkt Rea, der als sehr loyal gilt. „Sie haben mir es ermöglicht, 2015 meine erste Weltmeisterschaft zu gewinnen“, erinnert sich der spätere Rekord-Champion.

Text von Sebastian Fränzschky

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