Jonathan Rea - © LAT

© LAT – Jonathan Rea wurde bisher bei allen
Rennen von Alvaro Bautista besiegt

(Motorsport-Total.com) – Seit dem Wechsel zu Kawasaki in der Saison 2015 war Jonathan Rea die Benchmark in der Superbike-WM.

Mit vier Titeln in Folge schrieb Rea Geschichte und beerbte Superbike-Legende Carl Fogarty in den wichtigen Statistiken der Serie. Für 2019 prophezeiten die Experten vor dem Saisonstart einen weiteren Titel, denn die Zeiten bei den Wintertests deuteten nicht darauf hin, dass die Erfolgsserie des Weltmeisters endet. Doch mit Ducati-Pilot Alvaro Bautista hat Rea einen harten Widersacher. Bisher musste sich Rea klar geschlagen geben.

„Ich muss mich wohl daran gewöhnen, dass ich nicht gewinnen kann“, scherzt Rea nach dem zweiten Rennwochenende der Saison in Thailand. „Ich will mich nicht daran gewöhnen, aber im Moment sind Alvaro und Ducati die Referenz. Mental fühle ich mich sehr stark, doch ich akzeptiere die Situation.“

„Ich hoffe, dass es Strecken gibt, die uns besser liegen“, bemerkt Rea nach den Rennwochenenden in Buriram und Phillip Island. „Es ist eine neue Erfahrung für mich, doch es ist ziemlich einfach, es zu akzeptieren, wenn man weiß, was passiert.“

Obwohl Rea bisher keine große Gefahr für Bautista war, konnte der Titelverteidiger Schadensbegrenzung betreiben, indem er stets Zweiter wurde. Deshalb liegt er nur 26 Punkte zurück (zum WM-Stand). Sollte Bautista also bei einem Rennen ausfallen, dann wäre Rea mit einem Sieg wieder auf Augenhöhe, was die Punkte angeht.

„Es ist wichtig, 39 Rennen zusammen zu bringen und nicht nur sechs. Wir werden weiter dran bleiben. Wenn wir gewinnen, dann gewinnen wir und wenn wir Zweite werden, dann werden wir eben Zweite“, schildert Rea im Gespräch mit ‚bikesportnews‘.

Ducatis neues V4-Superbike übertraf die Erwartungen. Kawasaki hatte für 2019 ebenfalls ein neues Modell homologieren lassen. Die 2019er-Maschine dreht deutlich höher als das Vorjahresmodell. „Natürlich haben wir uns verbessert. Ich hatte das Gefühl, dass die Rennen viel schneller waren als im Vorjahr. Wir haben auf jeden Fall unser Paket verbessert“, lobt Rea.

„Die 2019er-Version der ZX-10RR ist in meinen Augen besser. Leider schöpfen wir im Moment das volle Potenzial des Motors voll aus“, erklärt der Weltmeister. „Wir streben natürlich immer nach mehr Leistung. Das ist ein Bereich, auf den wir uns bei den kommenden Rennen konzentrieren werden, um unsere Beschleunigung und die Geschwindigkeiten am Kurvenausgang zu verbessern. Wir müssen versuchen, mehr Schwung auf die Geraden mitzunehmen.“

Text von Sebastian Fränzschky

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