Jonas Folger - © Yamaha

© Yamaha – Der Deutsche Jonas Folger testet in
Valencia zum ersten Mal für Yamaha

(Motorsport-Total.com) – „Nach der langen Auszeit freue ich mich riesig, wieder im Paddock zurück zu sein“, sagt Jonas Folger in Valencia.

Einen Tag nach dem MotoGP-Saisonfinale 2018 schlüpfte er erstmals in seine neue Rolle für den japanischen Hersteller mit den drei gekreuzten Stimmgabeln als Markenzeichen. Der zweitägige Test (20./21. November) auf dem Circuit Ricardo Tormo bedeutet den Auftakt der neuen Saison und ist gleichzeitig auch der Startschuss des neuen Yamaha-Testteams.

„Es ist ja kein Geheimnis, dass Valentino und Maverick viel Druck ausgeübt und sich für dieses Projekt stark gemacht haben. Es ist wirklich eine große Ehre für mich und ich bin schon gewaltig auf diese Herausforderung gespannt“, sagt der Deutsche. „Doch hauptsächlich kann ich es kaum mehr erwarten, wieder auf eine Yamaha zu steigen und dieses Fahrgefühl mit einer MotoGP-Maschine auskosten zu können.“

„Die Yamaha M1 hat mir von Beginn an super getaugt, als ich sie zum ersten Mal im November 2016 gefahren bin. Ich denke, meine Maschine und ich werden bald wieder eine Einheit sein. Hoffentlich spielt das Wetter in den nächsten Tagen einigermaßen mit, denn ich will sofort richtig mit der Arbeit beginnen. Doch zuvor möchte ich Yamaha und allen Beteiligten meinen Dank aussprechen, dass sie mir diese Chance ermöglichen und mir ihr Vertrauen schenken.“

Noch nicht bereit für Vollzeit-Comeback

Seit Mitte des Jahres hat Folger sein Trainingsprogramm wieder voll aufgenommen. Seitdem fährt und trainiert er auch oft mit verschiedensten Motorrädern. Der erste Schritt zu einem Comeback erfolgte dann im vergangenen Juli, als der 25-Jährige vom deutschen Moto2 Chassis-Hersteller Kalex zu einem Test mit deren 2019er Prototyp eingeladen wurde. Weitere Testfahrten mit Kalex folgten. Folger nahm diese Gelegenheit dankbar an, da es der beste Weg für ihn war, wieder in den Rennmodus zu kommen.

Nach einem Jahr Abwesenheit fühlt sich Folger aber noch nicht bereit, den Anforderungen und Belastungen eines Vollzeit-Rennfahrers mit vielen Verpflichtungen abseits der Rennstrecke zu bestehen. Daher entschied er sich für die Aufgabe eines Testfahrers. „Mein neuer Job beginnt am Montag, allerdings nur mit Trockenübungen und einigen Meetings. Zunächst gilt es, die neue Lederkombi anzuprobieren, bevor erste Sitzproben auf der MotoGP-Yamaha gemacht werden können.“

„Und dann wird es wahrscheinlich auch noch ein Fotoshooting mit meiner komplett neuen Ausrüstung geben. Doch über alles fiebere ich den nächsten beiden Tagen entgegen, wenn wir unser Testprogramm starten. Ich bin sehr stolz, dass ich Teil dieses Projekts von Yamaha bin. Es ist bekanntlich zum ersten Mal, dass Yamaha ein in Europa stationiertes Testteam einrichtet. Ich denke, dass aufgrund der aktuellen Situation des Werksteams viel Arbeit auf mich zukommt. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben, die in den nächsten Tagen auf jener Strecke beginnen, wo ich vor zwei Jahren mein Debüt in der Königsklasse erlebt habe.“

Text von Motorsport-Total.com

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