Lukas Tulovic - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Der Deutsche Lukas Tulovic ist beim MotoE-Saisonauftakt in Jerez dabei

(Motorsport-Total.com) – Am kommenden Wochenende startet der MotoE-Weltcup in Jerez mit zwei Rennen in die neue Saison. Bradley Smith ist verletzungsbedingt nicht dabei.

Der Brite wird im RNF-Team von Lukas Tulovic ersetzt, der in den vergangenen beiden Jahren für das Tech-3-Team in der Elektrorennserie gefahren ist.

Smith nahm am Osterwochenende bei den 24 Stunden von Le Mans (Frankreich) teil. Gleich beim Start wurde der ehemalige MotoGP-Fahrer in einen schweren Unfall verwickelt. Dabei hat sich Smith einen Rückenwirbel verletzt.

„Leider habe ich gestern die frustrierende Nachricht erhalten, dass ich für Jerez als nicht fit erklärt werde“, sagt der Brite. „Mein Ärzteteam hat in den vergangenen zehn Tagen sehr gut gearbeitet. Ich fühle mich ehrlich gesagt bereit für den Saisonstart.“

„Aber ich muss die Entscheidung der MotoGP-Ärzte respektieren, dass es besser ist, wenn der Bruch noch einige Tage mehr Zeit hat, um zu verheilen.“ Smith will beim zweiten MotoE-Rennwochenende in Le Mans Mitte Mai wieder dabei sein.

Tulovic hat in diesem Jahr keinen Stammplatz in der MotoE gefunden. Der Deutsche geht in der Moto2-Europameisterschaft mit dem IntactGP-Team an den Start. Der Saisonauftakt dieser Serie findet am 8. Mai in Estoril (Portugal) statt.

In der MotoE hat Tulovic im vergangenen Jahr in Spielberg (Österreich) seinen ersten Sieg gefeiert. „Was für eine Überraschung! Ich freue mich sehr, dass RNF an mich gedacht hat und mir die Chance in Jerez gibt“, sagt der 21-Jährige. „Es ist eine großartige Möglichkeit für mich.“

„Nach zwei Jahren in der MotoE kenne ich das Motorrad, die Strecken und die Reifen. Ich denke, es haben sich beim Motorrad nur Kleinigkeiten verändert. Deshalb glaube ich, dass ich rasch meinen Rhythmus finden werde.“

„Ich habe keine Erwartungen. Die anderen Fahrer hatten Vorbereitungstests, während ich nur Motocross und Moto2 gefahren bin. Deshalb habe ich für Jerez keinen Druck. Ich will es genießen und kann hoffentlich für das Team gute Ergebnisse holen.“

Text von Gerald Dirnbeck

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