Pol Espargaro - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Es ist fix: Pol Espargaro wird 2021/22 für Repsol-Honda an den Start gehen

(Motorsport-Total.com) – Es stand bereits seit Wochen fest, nun ist es auch offiziell: Pol Espargaro wird ab der kommenden MotoGP-Saison der neue Teamkollege von Marc Marquez bei Repsol-Honda – und das bis 2022. Dies bestätigte das Weltmeisterteam am Montagvormittag.

Folglich wird Espargaro 2020 seine letzte Saison mit KTM bestreiten. Seit dem MotoGP-Einstieg des österreichischen Herstellers war der Spanier Teil des Teams. KTM hat seine Fahrerpaarung ab 2021 mit Brad Binder, in diesem Jahr Rookie, und Miguel Oliveira, derzeit noch bei Tech-3-KTM unterwegs, bereits bekanntgegeben.

Durch Espargaros Wechsel zu Honda verliert Alex Marquez seinen Platz im Werksteam nach nur einer Saison. Der Bruder von Marc Marquez war erst 2020 in die MotoGP aufstiegen, kommt aber 2021/22 im Honda-Satellitenteam LCR unter.

Seinen Vertrag hat der Spanier weiterhin direkt bei HRC: „Ich bin sehr stolz, meine Erneuerung mit der Honda Racing Corporation bekannt zu geben. HRC hat mir die Möglichkeit gegeben, in die MotoGP zu kommen, und ich freue mich, dem LCR-Honda-Team Ende 2020 beizutreten – einem großen Team mit großer Erfahrung.“

HRC-Präsident Yoshishige Nomura ergänzt: „Nach eingehenden Überlegungen und einer gründlichen Analyse der aktuellen Situation glauben wir, dass Alex eine große Chance hat, in der Königsklasse mit voller Werksunterstützung innerhalb des LCR-Honda-Teams zu wachsen. Wir glauben, dass wir auf diesem Weg in den nächsten drei Saisons die Ergebnisse erzielen werden, die sowohl HRC als auch Alex anstreben.“

Für Cal Crutchlow, seit 2015 bei LCR, bedeutet dies das Aus im Honda-Kundenteam. Der Brite hatte seinen Abschied bereits angedeutet. Nun bestätigt auch Honda die Trennung. Wohin Crutchlow wechselt, ist noch unklar. Zuletzt war Aprilia im Gespräch.

„HRC möchte Cal Crutchlow für seine fleißige und unermüdliche Arbeit seit seinem Beitritt zu HRC im Jahr 2015 danken. Mit drei Siegen und zwölf Podiumsplätzen war der britische Fahrer auf und abseits der Rennstrecke eine wertvolle Bereicherung – eine ständige Quelle ausgezeichneten Feedbacks für die Ingenieure und ein Schlüsselfaktor bei der Entwicklung der Honda RC213V in den vergangenen Jahren.“

Text von Juliane Ziegengeist

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