Marc Marquez - © Repsol

© Repsol – Marc Marquez ist seit seiner Verletzung zu Saisonbeginn nur noch Zaungast

(Motorsport-Total.com) – Nachdem sich Marc Marquez beim MotoGP-Saisonauftakt 2020 verletzt hatte und operiert werden musste, lässt ein Comeback des Weltmeisters auch bei noch vier zu fahrenden Rennen weiter auf sich warten.

Die Hoffnung, dass er in Aragon auf die Strecke zurückkehren wird, hat sich zerschlagen.

Am Wochenende wird ihn bei Repsol-Honda erneut Stefan Bradl ersetzen. Ob und wann Marquez wieder auf sein MotoGP-Bike steigen wird, bleibt unklar. Bei seinem Sturz in Jerez im Juli hatte sich der Spanier den rechten Oberarm gebrochen und musste operiert werden. Ein Comeback-Versuch beim Grand Prix in Andalusien scheiterte.

Stattdessen musste sich Marquez kurz darauf einer zweiten OP unterziehen. In der spanischen Presse kursierte zuletzt das Gerücht, dass womöglich noch eine dritte Operation bevorstünde, doch das hat Honda in einem offiziellen Statement jüngst dementiert.

„Das Repsol-Honda-Team möchte bestätigen, dass die Genesung von Marc Marquez wie geplant verläuft. Obwohl es sich um eine lange und intensive Genesung handelt, haben Marc und sein Team keinen Grund zur Sorge“, heißt es darin. Kurz vor diesem Statement hatte sich Marquez im Social Web beim Krafttraining gezeigt.

Durch seine Abwesenheit beim Grand Prix von Aragon am vergangenen Wochenende schied der Spanier rechnerisch endgültig aus dem Titelrennen aus. Das bedeutet, dass dies nach 2015 erst die zweite Saison in seiner MotoGP-Karriere ohne Titel sein wird.

Für Honda zeigte die Formkurve nach einer bisher weitgehend schwierigen Saison 2020 zuletzt wieder nach oben. Marquez‘ jüngerer Bruder Alex erzielte in Le Mans bei Regen sein erstes MotoGP-Podium und stand nur eine Woche später in Aragon als Zweiter erneut auf dem Podest, diesmal bei trockenen Bedingungen.

Es waren nicht nur für den Rookie, sondern auch für Honda die ersten Podestplätze in dieser Saison. Damit kletterte Marquez in der WM auf Platz zwölf. Honda-Markenkollege und LCR-Pilot Takaaki Nakagami rangiert dort auf Platz fünf und liegt 29 Punkte hinter dem Gesamtführenden Joan Mir von Suzuki.

Text von Juliane Ziegengeist, Co-Autor: Lewis Duncan

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