Marc Marquez - © Repsol Media 2018

© Repsol Media 2018 – MotoGP-Champion Marc Marquez
verzichtet auf Experimente und bleibt Honda treu

Honda und MotoGP-Weltmeister Marc Marquez haben sich vor dem Start der Saison 2018 auf einen neuen Vertrag geeinigt. Der am Saisonende auslaufende Kontrakt wurde um zwei weitere Jahre verlängert. Marquez wird also auch 2019 und 2020 mit Werksmaterial von Honda bestreiten.

Marquez machte stets klar, dass er Honda auch in Zukunft treu bleiben möchte. Seit dem MotoGP-Debüt in der Saison 2013 tritt der mittlerweile 25-Jährige für Honda an und bescherte seinem Arbeitgeber in fünf Jahren vier WM-Titel, 35 Laufsiege und 45 Pole-Positions.

Beim zweiten MotoGP-Vorsaisontest in Thailand betonte Marquez, dass ein neuer Honda-Deal in Reichweite ist: „Wir führen bereits Gespräche mit Honda. Ich würde es lieber eher als später abschließen, damit ich mich auf das Fahren konzentrieren kann.“

Marc Marquez lässt die anderen Hersteller abblitzen
Es ist kein Geheimnis, dass die Dienste von Marquez auch andere Hersteller interessiert haben. Doch offensichtlich wollte sich der Weltmeister zum jetzigen Zeitpunkt seiner Karriere nicht auf ein Experiment einlassen und die Marke wechseln.

Mit der Vertragsunterzeichnung ist Marquez der zweite MotoGP-Spitzenfahrer, der seine Zukunft vor dem Start der neuen Saison geklärt hat. Bei der Präsentation der neuen Yamaha M1 im Januar verkündete Maverick Vinales, dass er auch nach 2018 für das Werksteam der Japaner antreten wird.

Wie geht es mit Rossi und Pedrosa weiter?

Weiterhin offen ist, wie es bei den Teamkollegen von Marquez und Vinales weiter geht. Valentino Rossi hat sich noch nicht konkret zu seinen Plänen geäußert, deutete aber an, auch 2019 zu fahren. Die Entscheidung ist abhängig von der Konkurrenzfähigkeit der 2018er-Yamaha und den Ergebnissen bei den ersten Rennen der Saison.

Ob Dani Pedrosa bei Honda einen weiteren Vertrag erhält, steht ebenfalls in den Sternen. „Ich denke von Tag zu Tag. Wenn man schnell ist, dann bekommt man einen neuen Vertrag“, kommentierte Pedrosa beim Thailand-Test. Pedrosa stieg 2006 in die MotoGP auf und fährt seitdem für das Honda-Werksteam. Er holte bisher 31 Laufsiege und 31 Pole-Positions. Zudem wurde er 2007, 2010 und 2012 Vizeweltmeister. Zuletzt hinterließ der Routinier bei den Tests einen starken Eindruck und empfahl sich für die Zukunft.

Und auch das dritte große Team der MotoGP wird vermutlich nicht mit spannenden Transfermeldungen auf sich aufmerksam machen. Ducati strebt an, Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso auch nach 2018 zu halten. Danilo Petrucci steht bereit, sollte ein Platz im Ducati-Werksteam frei werden. Die Chancen des Italieners auf einen Aufstieg ins offizielle Team sind aber überschaubar.

Text von Sebastian Fränzschky

Motorsport-Total.com
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