Johann Zarco - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Johann Zarco lernt die Ducati von Tag zu Tag besser kennen

(Motorsport-Total.com) – Johann Zarco hat insgesamt nur sechs Testtage Zeit, um sich auf die Ducati Desmosedici Jahrgang 2019 einzustellen.

Den Test in Malaysia beendete der Franzose auf dem 17. Platz, obwohl sein Rückstand nur 0,6 Sekunden betrug. In Katar begann Zarco mit dem zwölften Platz und 0,9 Sekunden Rückstand. Am zweiten Tag steigerte er sich auf Rang sechs.

Damit war Zarco hinter Francesco Bagnaia der zweitbeste Ducati-Fahrer und schneller als die beiden Werksfahrer Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci. „Ich lerne und verbessere mich selbst, um mehr Vertrauen zu finden“, sagt Zarco bei ‚MotoGP.com‘ über seine Fortschritte. „Ich wollte, dass es schneller kommt, aber jetzt ist es gut. Die Rundenzeit war okay, aber alle waren schnell.“

Festzuhalten ist, dass die Rundenzeit von 1:54.520 Minuten bei einer Zeitattacke zustande gekommen war. Etwas mehr als eine halbe Sekunde fehlte auf die Spitze. Bei einem Longrun fuhr Zarco im Bereich von 1:56,5 Minuten. Dabei fehlte mehr als eine Sekunde auf die beste Pace im Feld. Im Renntrimm ist sein Rückstand demnach noch beträchtlich.

Trotzdem freut sich Zarco über das kleine Highlight seiner schnellen Runde: „Ich freue mich über diesen großen Fortschritt. Aber es fehlt noch bei der Konstanz. Zumindest kann ich das Motorrad jetzt besser nutzen. Ich kann mit diesem Motorrad immer besser fahren und erhalte bessere Rückmeldungen.“

Insgesamt erkennt der ehemalige KTM-Werksfahrer einen Aufwärtstrend. „Das motiviert mich, mehr zu geben. Das ist positiv. Ich bin zufrieden, denn meine Platzierung ist gut. Vielleicht finde ich noch einen weiteren Schritt.“ Auch von Ducati wird die Unterstützung größer. Es sind bereits Dinge in die Avintia-Box gewandert, die erst für den Europa-Auftakt erwartet wurden.

Als Crew-Chief für Zarco fungiert Marco Rigamonti. Der Italiener kehrt zu Ducati zurück. 2016 hat Rigamonti mit Andrea Iannone in Spielberg gewonnen. Dann folgte er Iannone zu Suzuki und blieb dort als Datenanalyst bis Ende 2019. Rigamonti kennt Ducati sehr gut, denn er arbeitete schon ab 2004 für das Werk in Borgo Panigale.

Die Testzeiten aus Katar (Sonntag):
01. Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) – 1:54.038 Minuten (65 Runden)
02. Alex Rins (Suzuki) +0,162 Sekunden (53)
03. Maverick Vinales (Yamaha) +0,226 (68)
04. Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha) +0,443 (70)
05. Francesco Bagnaia (Pramac-Ducati) +0,482 (52)
06. Johann Zarco (Avintia-Ducati) +0,527 (56)
07. Joan Mir (Suzuki) +0,574 (52)
08. Andrea Dovizioso (Ducati) +0,624 (60)
09. Valentino Rossi (Yamaha) +0,702 (52)
10. Takaaki Nakagami (LCR-Honda) +0,721 (43)
11. Aleix Espargaro (Gresini-Aprilia) +0,724 (33)
12. Danilo Petrucci (Ducati) +0,814 (49)
13. Pol Espargaro (KTM) +0,852 (54)
14. Marc Marquez (Honda) +1,055 (46)
15. Jack Miller (Pramac-Ducati) +1,156 (42)
16. Tito Rabat (Avintia-Ducati) +1,314 (54)
17. Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) +1,562 (53)
18. Iker Lecuona (Tech-3-KTM) +1,606 (53)
19. Alex Marquez (Honda) +1,687 (48)
20. Brad Binder (KTM) +1,892 (57)
21. Cal Crutchlow (LCR-Honda) +2,140 (27)
22. Bradley Smith (Gresini-Aprilia) +2,369 (52)

Text von Gerald Dirnbeck

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