Pol Espargaro - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Pol Espargaro erlebte in den USA ein Wochenende zum Vergessen

(Motorsport-Total.com) – Während Marc Marquez beim MotoGP-Rennen am vergangenen Sonntag auf dem Circuit of The Americas in Austin seinen zweiten Saisonsieg 2021 und damit auch seinen zweiten Sieg nach der langen Verletzungspause eingefahren hat, kam Honda-Teamkollege Pol Espargaro mit großem Rückstand auf P10 ins Ziel. Und das, nachdem er die beiden Freitagstrainings in den Top 5 abgeschlossen hatte.

Im Qualifying aber unterlief Espargaro ein Strategiefehler in Q2. „Der erste Versuch war gar nicht so schlecht. Mit dem zweiten Reifen wollte ich dann angreifen. Aber ich war in einer Gruppe mit Jack [Miller] und Marc [Marquez] und wir trödelten herum. Ich dachte, ich hätte noch einen letzten Schuss, aber die karierte Flagge kam vorher“, sagte Espargaro am Samstag und gab zu: „Das war komplett mein Fehler. Ich habe das Qualifying einfach verbockt.“ Das Ergebnis war der zwölfte Startplatz.

Am Sonntag gelang es Espargaro, die erste Runde als Elfter zu beenden. Anschließend aber kam er nicht entscheidend weiter voran. Kurzzeitig lag er an neunter Stelle, bevor er den Großteil der Distanz an zehnter Stelle liegend zurücklegte und schließlich auf dieser Platzierung ins Ziel kam. Der Rückstand auf den siegreichen Teamkollegen Marquez betrug nach 20 Runden volle 20 Sekunden.

„Mein Motorrad strapaziert den Vorderreifen stärker als es der Fall sein sollte“, so Espargaro nach dem Rennen. „Schon nach sechs, sieben Runden spürte ich, wie der Reifen abbaut und ich konnte anschließend nicht so schnell fahren wie ich das gerne getan hätte. Weil ich das Vorderrad nicht mehr pushen konnte, musste ich von da an cruisen. Ich stand mit dem Rücken zur Wand. Das Rennen war ein Desaster.“

So sieht es auch Honda-Teammanager Alberto Puig. Er war am Austin-Wochenende nicht persönlich vor Ort, meldet sich aber in seiner traditionellen Stellungnahme nach dem Rennen mit den Worten: „Der Sieg von Marc ist extrem positiv für unser Team, für die Leute, die jedes Wochenende an der Strecke arbeiten, und auch für all die Leute, die weiterhin von zu Hause aus oder in der Fabrik arbeiten. Das Negative ist, dass Pol leider nicht das Ergebnis erzielen konnte, das sich jeder von uns erhofft hatte.“

Text von Juliane Ziegengeist, Co-Autor: Matteo Nugnes

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