Andrea Dovizioso - © Motorsport Images

© Motorsport Images – In Misano noch Letzter konnte Dovizioso in Austin sechs Fahrer hinter sich lassen

(Motorsport-Total.com) – In Austin, seinem erst zweiten MotoGP-Rennen als Petronas-Yamaha-Fahrer, sicherte sich Andrea Dovizioso mit Platz 13 die ersten WM-Punkte der Saison und machte im Vergleich zu Misano einen deutlichen Schritt nach vorn.

Lag er damals als Letzter noch 42,5 Sekunden hinter der Spitze, waren es diesmal 25 Sekunden.

„Ich war viel schneller als in Misano, was eine wichtige Bestätigung ist“, resümiert Dovizioso. „Es gibt aber noch viel Spielraum, wenn man sich anschaut, was Fabio macht. Er ist noch einmal sehr viel schneller.“ Markenkollege Fabio Quartararo beendete den Grand Prix of the Americas als Zweiter auf dem Podium.

„Natürlich habe ich ein anderes Motorrad, deshalb weiß ich nicht, wie viel das ausmacht“, sagt Dovizioso, der in dieser Saison eine ältere Spezifikation der Yamaha M1 fährt. „Aber der Unterschied ist groß, was bedeutet, dass es Spielraum gibt.“

Für den Italiener selbst hätte in Austin noch mehr herausspringen können, wäre da nicht der Start gewesen: „Ich habe beinahe den Motor abgewürgt, weshalb ich einige Positionen verlor. Am Ende bin ich trotzdem Dreizehnter geworden. Es ist ein wenig enttäuschend, denn ich wäre in der Lage gewesen, um die Top 10 zu kämpfen.“

„Die M1 ist ein Motorrad, mit dem es ohnehin schwierig ist, zu überholen. Wenn man am Start Positionen verliert, macht es das noch schwieriger“, weiß Dovizioso. Dennoch zeigt sich der MotoGP-Rückkehrer mit den erzielten Fortschritten zufrieden.

„Das Rennen war ziemlich gut. Ich war von Anfang bis Ende konstant, sowohl in der Performance als auch, was meine körperliche Verfassung angeht. Ich konnte hier gegen Fahrer kämpfen, die ich in Misano nicht einmal mit dem Fernglas gesehen habe“, scherzt der Italiener. „Insgesamt war es also ein gutes Wochenende.“

„Es war auch schön, eine komplette andere Erfahrung zu machen, mit dem Layout, dem Grip, den Bodenwellen. Für mich ergibt sich ein immer klareres Bild, aber noch ist es nicht vollständig.“ Noch drei Rennwochenenden hat Dovizioso Zeit, sich mit der M1 vertraut zu machen. Für 2022 wird auch er Werksmaterial erhalten.

Text von Juliane Ziegengeist, Co-Autor: Matteo Nugnes

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